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		<title>Vom Bauzeichner zum Hypothekarspezialisten – Asmir Imeri transformiert Schweizer Hypothekarmarkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Asmir Imeri, Gründer und CEO der S.O.I. AG, setzt auf eine Kombination aus digitaler Vermittlungsplattform, exklusiven Finanzierungslösungen und einer eigenen Lernwelt, um unabhängige Finanz- und Versicherungsberater zu echten Hypothekarspezialisten weiterzubilden. Im Gespräch mit thebrokernews spricht er über die Herausforderungen im Hypothekarmarkt, seinen Weg von der Bauzeichnung in die Finanzbranche und warum Vermittler heute mehr denn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Vom Bauzeichner zum Hypothekarspezialisten: Asmir Imeri im Gespräch mit thebrokernews.</span></div>



<p><strong>Asmir Imeri, Gründer und CEO der S.O.I. AG, setzt auf eine Kombination aus digitaler Vermittlungsplattform, exklusiven Finanzierungslösungen und einer eigenen Lernwelt, um unabhängige Finanz- und Versicherungsberater zu echten Hypothekarspezialisten weiterzubilden.</strong></p>



<p>Im Gespräch mit <em>t</em>hebroker<em>news</em> spricht er über die Herausforderungen im Hypothekarmarkt, seinen Weg von der Bauzeichnung in die Finanzbranche und warum Vermittler heute mehr denn je ihre Rolle neu denken müssen.</p>



<p><strong>Herr Imeri, Sie haben mit einer Lehre zum Bauzeichner begonnen und sind dann über den Finanz- und Versicherungsbereich zur Hypothekarvermittlung gelangt. Was war der ausschlaggebende Moment für Sie, dieses Kapitel zu wechseln?</strong></p>



<p>Als ich 2012 bei einer Vermögensverwaltung gearbeitet habe, wurde mir klar, dass in den kommenden zehn Jahren die Nachfrage nach Wohneigentum und nach Hypothekarberatung stark steigen würde. Ich wollte Teil dieser Entwicklung sein und etwas Eigenes aufbauen, das diesen Bedarf intelligent abdeckt.</p>



<p><strong>Im April 2021 haben Sie die <a href="https://soi-ag.ch/" target="_blank" rel="noopener">S.O.I. AG</a> gegründet mit der Vision, die Welt der Finanz- und Versicherungsberater mit der Welt der Hypotheken zu verbinden. Welche Lücke haben Sie damals am Markt identifiziert?</strong></p>



<p>Ich habe gesehen, dass viele Finanz- und Versicherungsberater ihren Kunden gerne auch Hypothekarberatung anbieten würden, ihnen jedoch das Fachwissen, die Erfahrung und der Zugang zu den Hypothekargebern fehlten. Genau diese Lücke schliessen wir heute, indem wir ihnen Know-how, Technologie und Netzwerk bieten.</p>



<p><strong>Ihre Plattform «Chamäleon-H» automatisiert viele Schritte der Hypothekenvermittlung: von Tragbarkeitsprüfung bis Dossier-Einreichung. Welche Veränderung bringt diese Technologie für Vermittler konkret?</strong></p>



<p>Der Vermittler kann wiederkehrende Arbeitsschritte effizient bearbeiten und seine Zeit produktiver nutzen. Die Plattform unterstützt ihn dabei, mehr Kunden zu betreuen und gleichzeitig die Beratungsqualität zu erhöhen.</p>



<p><strong>Sie sprechen davon, Vermittler nicht mehr nur als Lead-Generatoren, sondern als echte Finanzierungspartner zu sehen. Was bedeutet das konkret und wie verändert sich dadurch das Geschäftsmodell für Vermittler?</strong></p>



<p>Ich will keine Berater, die ihre Kunden einfach als «Lead» weitergeben. Zwischen Berater und Kunde besteht meist ein langjähriges Vertrauensverhältnis und das soll erhalten bleiben. Der Berater betreut seinen Kunden weiterhin direkt, mit unserer Unterstützung im Hintergrund. Das schätzen die Kunden sehr, weil sie wissen, dass ihr Berater wirklich in ihrem Interesse handelt.</p>



<p><strong>Ein zentrales Element Ihrer Strategie ist die Ausbildung von Hypothekarspezialisten über Ihre <a href="https://soi-ag.ch/lernwelt/" target="_blank" rel="noopener">Lernwelt</a>. Warum ist diese Qualifizierung heute wichtiger denn je?</strong></p>



<p>Weil Fachwissen Qualität ermöglicht. Ich bin überzeugt, dass sich der Markt ohne fundiertes Wissen stark konsolidieren wird und das ist auch gut so. Wer Hypotheken vermittelt, sollte verstehen, was er tut. Sonst ist es, als würde man eine mathematische Formel eintippen, ohne zu wissen, dass «Punkt vor Strich» gilt.</p>



<p><strong>Im Bereich «<a href="https://soi-ag.ch/familyofficehypotheken/" target="_blank" rel="noopener">Family Office Hypotheken</a>» bedienen Sie anspruchsvolle Bau- und Immobilienprojekte mit komplexeren Finanzierungsstrukturen. Wie unterscheiden sich diese Spezialfinanzierungen von klassischen Hypotheken und welche Rolle übernimmt S.O.I. dabei?</strong></p>



<p>Bei Bau- und Immobilienprojekten ist die Laufzeit deutlich länger, die Volumen sind höher, und es sind mehr Beteiligte involviert. Zudem erfolgt die Finanzierung oft in mehreren Tranchen über verschiedene Phasen. Wir verstehen uns dabei als Dirigent, der sicherstellt, dass jeder Ton zur richtigen Zeit gespielt wird.</p>



<p><strong>Der Schweizer Hypothekarmarkt steht vor mehreren Herausforderungen: steigende Kundenerwartungen, höhere regulatorische Anforderungen, Digitalisierung. Aus Ihrer Sicht: Welche zwei oder drei Trends werden den Markt in den nächsten 2–3 Jahren am meisten prägen?</strong></p>



<p>Ich bin überzeugt, dass Kunden zunehmend direkt auf Vermittler zugehen werden, um ihre Hypothek zu finanzieren. Parallel dazu wird der Anteil jener steigen, die ihre Finanzierung selbstständig über digitale Tools abwickeln wollen.<br>Zudem werden aufgrund des Fachkräftemangels und der hohen Lohnkosten repetitive Prozesse konsequent automatisiert, die technischen Möglichkeiten dazu sind längst vorhanden.</p>



<p><strong>Bei der Vermittlung arbeiten Sie mit einem breit gefächerten Netzwerk von Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Wie stellen Sie sicher, dass diese Partner-Netzwerke sowohl für Vermittler als auch Endkunden echten Mehrwert liefern?</strong></p>



<p><span style="font-size: revert;">Loyalität und Vertrauen, gepaart mit einem gemeinsamen Qualitätsverständnis und hoher Umsetzungsstärke – das ist unser Erfolgsrezept. Dadurch reduzieren sich Leerläufe erheblich und der Abschlusserfolg steigt.</span></p>



<p>Zudem pflegen wir einen sehr bewussten Umgang mit unseren Finanzierungspartnern: Wir holen nicht fünf Offerten gleichzeitig ein, sondern in der Regel eine, maximal zwei. Der Mehrwert einer dritten oder vierten Offerte ist praktisch gleich null. Leider gibt es Vermittler, die genau das tun – angeblich im Interesse des Kunden. In Wahrheit stellen sie damit jedoch die Bedürfnisse der Hypothekargeber in den Hintergrund und schwächen das Vertrauen im gesamten Prozess. Unser Ansatz ist anders: Fokus, Fairness und Effizienz – damit schaffen wir nachhaltigen Mehrwert für alle Beteiligten.</p>



<p><strong>Viele Vermittler klagen über sinkende Margen und steigenden Konkurrenzdruck. Wie reagieren Sie mit Ihrem Angebot auf diese Marktbedingungen?</strong></p>



<p>Wir geben jedem Vermittler die Chance, im Hypothekarmarkt mit seinen bestehenden Kunden höhere Erträge zu generieren. Der Preis dafür ist Weiterbildung nach meinem Motto: «Keine Vermittlung ohne Weiterbildung.»</p>



<p><strong>Wenn Sie auf die Gründungsphase von S.O.I. zurückblicken: Was waren die gröbsten Stolpersteine und welche Erfahrungen haben sich als besonders wertvoll erwiesen?</strong></p>



<p>Eine Herausforderung war, die «Berufsblindheit» aus der klassischen Hypothekarwelt abzulegen und den Kreditanfrageprozess konsequent aus Sicht der IT neu zu denken. Besonders wertvoll war die Erkenntnis, dass, wenn Tagesgeschäft und Technologie perfekt ineinandergreifen, Innovation keine Grenzen kennt.</p>



<p><strong>Nachhaltigkeit und Effizienz sind im Finanz- und Immobilienbereich zunehmend Thema. Gibt es bei S.O.I. entsprechende Ansätze, z. B. nachhaltige Finanzierungen oder energie-effiziente Immobilienprojekte?</strong></p>



<p>Ja, auf jeden Fall. Das Thema Nachhaltigkeit kommt heute von allen Seiten: Kunden, Entwicklern und Finanzierungspartnern. Unsere Aufgabe ist es, die Erwartungen der Hypothekarnehmer mit den Angeboten der Hypothekargeber in Einklang zu bringen.</p>



<p><strong>Wie sieht Ihre Roadmap für die nächsten fünf Jahre aus? Welche Meilensteine streben Sie mit S.O.I. sowohl hinsichtlich Wachstum als auch Technologie und Marktpositionierung an?</strong></p>



<p>Nach dem Erreichen des Break-even und dem Proof of Concept befinden wir uns jetzt in der Wachstumsphase und bereiten die Skalierung vor. Unser Ziel ist es, das grösste Freelance-Hypothekarteam der Schweiz aufzubauen und unsere Position als Kompetenzzentrum für Hypothekarfinanzierungen weiter zu festigen.<br>Mit den gesammelten Daten und Erfahrungen können wir künftig auf KI-basierte Systeme aufbauen. Ich kann heute schon sagen: Wir arbeiten an etwas, das die Zukunft des Hypothekarmarkts entscheidend mitprägen wird.</p>



<p><strong>Abschliessend: Welchen Rat würden Sie einem Finanz- oder Versicherungsberater geben, der heute in den Hypothekarmarkt starten möchte und worauf sollte er besonders achten?</strong></p>



<p><span style="font-size: revert;">Den Horizont auf eine langfristige Kundenbindung legen, sich laufend weiterbilden und mit den eigenen Bestandskunden beginnen.</span></p>



<p>Und nie vergessen: Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 100 Milliarden Franken Hypotheken neu- oder refinanziert – der Markt ist riesig für alle, die kompetent und konsequent arbeiten.</p>



<p><em>Die Fragen hat Binci Heeb gestellt.</em></p>



<p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/eigenheim-mit-risiko-jede-zweite-kaeuferin-greift-auf-pensionskasse-zurueck/">Eigenheim mit Risiko: Jede zweite Käuferin greift auf Pensionskasse zurück</a></p>



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		<title>Elektronisches Gesundheitsdossier: Start in ein vernetztes und souveränes Gesundheitssystem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 03:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Bundesrat richtet das digitale Gesundheitswesen neu aus und will das bisherige EPD durch das elektronische Gesundheitsdossier (E-GD) ausrichten, das automatisch für die gesamte Bevölkerung eröffnet wird. Mit dem neuen Gesetz würden Aufgaben, Zuständigkeiten und Finanzierung grundlegend klarer geregelt. Das E-GD wird zum Schlüssel eines vernetzten, transparenten und patientenzentrierten Gesundheitssystems. Automatisch, verbindlich und lebensbegleitend, mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Das Elektronische Gesundheitsdossier soll die Bürgerinnen und Bürger von Geburt an begleiten.</span></div>



<p><strong>Der Bundesrat richtet das digitale Gesundheitswesen neu aus und will das bisherige EPD durch das elektronische Gesundheitsdossier (E-GD) ausrichten, das automatisch für die gesamte Bevölkerung eröffnet wird. Mit dem neuen Gesetz würden Aufgaben, Zuständigkeiten und Finanzierung grundlegend klarer geregelt. Das E-GD wird zum Schlüssel eines vernetzten, transparenten und patientenzentrierten Gesundheitssystems. Automatisch, verbindlich und lebensbegleitend, mit klarer Zuständigkeit, sicherer Finanzierung und starkem Fokus auf Eigenverantwortung.</strong></p>



<p>Bisher war das elektronische Patientendossier in der öffentlichen Wahrnehmung ein Werkzeug für Kranke, vielleicht nützlich, aber fern vom Alltag der meisten Menschen. Mit dem neuen <a href="https://www.news.admin.ch/de/newnsb/kr4DmHtSWC_pdU5RVB6KX" target="_blank" rel="noopener">elektronischen Gesundheitsdossier (E-GD)</a> soll sich dieser Blick grundlegend ändern. Das Dossier soll die Bürgerinnen und Bürger von Geburt an begleiten: nicht nur bei Diagnosen und Therapien, sondern auch bei Impfungen, Vorsorge und Prävention. Es wird zu einem lebensbegleitenden Instrument, das Gesundheit nicht mehr nur als Krankenakte, sondern als persönliches Gesundheitskapital versteht. Digital, sicher und jederzeit zugänglich.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Warum der erste Anlauf scheiterte</strong></h6>



<p>Das bisherige elektronische Patientendossier blieb nicht aus technischen, sondern aus strukturellen Gründen hinter seinen Möglichkeiten zurück. Da weder Patientinnen und Patienten noch ambulante Leistungserbringer verpflichtet waren, sich anzuschliessen, entstand nie eine flächendeckende Nutzung. Die dezentrale Umsetzung erschwerte Austausch, Standards und Weiterentwicklung. Hinzu kam ein komplexes Zertifizierungssystem, das die Einführung verlangsamte. Auch fehlte eine klare Finanzierungsperspektive. Das Ergebnis: viele Pilotprojekte, wenig Alltagsnutzen und kaum Akzeptanz.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Digitaler Wandel mit System und mit Steuerung</strong></h6>



<p>Mit der Totalrevision zieht der Bundesrat die Konsequenzen: Die technische Infrastruktur wird zentral betrieben, in einem nationalen Informationssystem, das Interoperabilität, Sicherheit und Effizienz sicherstellt. Die Kantone verantworten den Betrieb im Sinne eines Service public und können lokale Gemeinschaften einbinden, die jedoch vor allem als Service- und Supportstellen fungieren. Zum ersten Mal sind Zuständigkeiten zwischen Bund, Kantonen und Leistungserbringern technisch, organisatorisch und finanziell klar geregelt. </p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Automatische Eröffnung mit voller Selbstbestimmung</strong></h6>



<p>Das neue System setzt auf das Opt-out-Modell, wie beispielsweise auch die neue <a href="https://www.bag.admin.ch/de/organspende-zustimmungsregelung-oder-widerspruchsregelung" target="_blank" rel="noopener">Organspenderegelung</a> in der Schweiz, nennen. Jede in der Schweiz wohnhafte Person erhält automatisch und kostenfrei ein elektronisches Gesundheitsdossier – solange sie nicht aktiv widerspricht. Damit entfällt die Hürde der freiwilligen Registrierung. Trotzdem bleibt die informationelle Selbstbestimmung gewahrt. Inhaberinnen und Inhaber entscheiden weiterhin selbst, welche Daten freigegeben werden – und wer diese sehen darf. Jede Einsicht wird protokolliert, sodass transparent bleibt, wer wann auf welche Informationen zugreift. Das stärkt Vertrauen und digitale Gesundheitsmündigkeit.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ein digitales Bindeglied für das gesamte Gesundheitssystem</strong></h6>



<p>Das E-GD wird verpflichtend für alle Leistungserbringer, die zulasten der Kranken-, Unfall-, Invaliden- oder Militärversicherung abrechnen. Damit entsteht erstmals eine durchgängige digitale Versorgungskette – vom Dorfpraxis-Arzt über Apotheke, Spital und Rehabilitation bis hin zur Langzeitpflege. Besonders profitieren werden behandelnde Fachpersonen, wenn Bildgebungsdaten, Medikationslisten oder Laborwerte nicht mehr mehrfach erhoben, sondern direkt eingesehen werden können.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Was ändert sich für mich?</strong></h6>



<figure class="wp-block-table alignleft"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Für Bürgerinnen und Bürger</strong></td><td><strong>Für Gesundheitsfachpersonen</strong></td><td><strong>Für das Gesundheitswesen</strong></td></tr><tr><td>Ein automatisch eröffnetes Dossier mit voller Kontrolle über Zugriffsrechte. Verständlich, strukturiert und jederzeit verfügbar, auch bei Praxiswechsel oder im Notfall,</td><td>Mehr Effizienz, weniger Doppeluntersuchungen, direkter Zugriff auf relevante Informationen.</td><td>Einsparpotenzial bei administrativen Prozessen, bessere Koordination und höhere Versorgungsqualität. j</td></tr></tbody></table></figure>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Von der Krankenakte zur Gesundheitsplattform</strong></h6>



<p>Das E-GD ist mehr als ein digitaler Ordner für medizinische Befunde. Es ist Ausdruck eines Kulturwandels: weg von einer passiven Rolle der Patientinnen und Patienten hin zu einer aktiven, informierten und souveränen Gesundheitsbeteiligung. Wer den Überblick über Diagnosen, Impfungen, Medikamentenpläne oder Vorsorgeuntersuchungen hat, trifft fundiertere Entscheidungen. Gesundheit wird zu einem transparenten, mitgestaltbaren Prozess.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ein digitales Fundament für die Zukunft</strong></h6>



<p>Das neue Gesetz schafft Strukturen, die weit über das E-GD hinausreichen: Es eröffnet Perspektiven für digital gestützte Prävention, personalisierte Medizin und vernetzte Versorgung. Es macht aus dem Gesundheitsdossier kein weiteres IT-Projekt, sondern die Basis für ein resilientes, koordiniertes, transparentes und zukunftsfähiges Gesundheitssystem.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Einführung</strong></h6>



<p>Als Nächstes befasst sich das Parlament mit dem Gesetzesentwurf. Es kann Änderungen vornehmen oder den Vorschlag des Bundesrats zurückweisen. Wird die Vorlage angenommen, beschafft der Bund die neue zentrale IT-Infrastruktur, sodass das elektronische Gesundheitsdossier voraussichtlich Anfang 2030 eingeführt werden kann.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/elektronisches-patientendossier-warum-problem/">Elektronisches Patientendossier: Warum die Schweiz hinterherhinkt – und wie Deutschland Tempo macht</a></p>
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		<title>Cicero eingestellt: Was Versicherungsvermittler jetzt wissen müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 03:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kurz vor dem Start der neuen gesetzlichen Weiterbildungspflichten sorgt die Kommunikation rund um Cicero, myVBV und die Rezertifizierung für Verunsicherung in der Branche. Eine E-Mail-Anfrage eines Vermittlers und die Antwort des VBV zeigen, wie gross der Informationsbedarf ist und welche Klarheit nun geschaffen wurde. Die Plattform Cicero wird Ende 2025 aufgrund der neuen gesetzlichen Situation [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Cicero eingestellt: Was Versicherungsvermittler jetzt wissen müssen.</span></div>



<p><strong>Kurz vor dem Start der neuen gesetzlichen Weiterbildungspflichten sorgt die Kommunikation rund um Cicero, myVBV und die Rezertifizierung für Verunsicherung in der Branche. Eine E-Mail-Anfrage eines Vermittlers und die Antwort des VBV zeigen, wie gross der Informationsbedarf ist und welche Klarheit nun geschaffen wurde.</strong></p>



<p>Die Plattform Cicero wird Ende 2025 aufgrund der neuen gesetzlichen Situation eingestellt. Über gebundene Versicherungsvermittlerinnen und Versicherungsvermittler wird ab 2026 ein neues Branchenregister informieren. Über die Broker (ungebundene Vermittlung) informiert bereits heute das <a href="https://www.finma.ch/de/bewilligung/versicherungsvermittlung/registersuche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FINMA Register</a>.  </p>



<p>Ab Januar 2026 beginnt für zahlreiche Vermittlerinnen und Vermittler die Phase der obligatorischen Rezertifizierungen. Für viele Unternehmen bedeutet das: Prozesse definieren, Mitarbeitende vorbereiten und Weiterbildungsbudgets festlegen.</p>



<p>Entsprechend erstaunt reagierte Alexander E. Kunz, der mit der <a href="https://www.unionsb.ch/de" target="_blank" rel="noopener">Union Swiss Brokers Holding AG</a> rund 40 ungebundene Vermittler vertritt. In seiner E-Mail an den Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft (VBV) kritisierte er die späte und aus seiner Sicht unzureichende Kommunikation zu zwei entscheidenden Punkten: Einerseits bleibt die Frage einer möglichen Kostenpflicht für myVBV weiterhin ungeklärt. Andererseits brauch es einen Aufschub, bzw. klare Fristen für die Rezertifizierung von Cicero-Mitgliedern.</p>



<p>Gerade weil Lizenzkosten von über CHF 300 im Raum standen, sei die Unsicherheit für die betroffenen Fachpersonen gross, so Kunz. </p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Der VBV schafft Klarheit: Digitaler Lernpfad neu gratis, aber nur einmalig</strong></h6>



<p>In der Antwort des VBV werden zentrale Punkte, die für alle Vermittler relevant sind, bestätigt:</p>



<p><strong>1. Einmalig kostenloser Zugang zu myVBV</strong></p>



<p>Alle bestehenden Versicherungsvermittler, deren Daten in die neue Prüfungsdatenbank übertragen werden, erhalten einmalig und kostenlos vollständigen Zugang zum digitalen Lernpfad.</p>



<p>Für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger ab 2026 gilt dies indes nicht. Sie müssen eine Lizenz erwerben.</p>



<p><strong>2. Klare gesetzliche Frist für Weiterbildungsnachweis</strong></p>



<p>Bis 22. August 2026 müssen alle Vermittler erstmals den Weiterbildungsnachweis erbringen. Dieser kann vollständig über die Cicero-Weiterbildungspflicht erfüllt werden.</p>



<p><strong>3. Aufschub für aktive Cicero-Mitglieder</strong></p>



<p>Wer am 1. Juli 2025 aktives Cicero-Mitglied war, erhält längere Fristen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erstmalige Rezertifizierungsprüfung bis 31. Dezember 2027</li>



<li>Offizielles Aufgebot erfolgt am 31. Dezember 2026</li>
</ul>



<p>Damit bestätigt der VBV, dass Cicero-Mitglieder durch ihre bisherige Weiterbildungstätigkeit zeitlich entlastet werden.</p>



<p>Die Information, dass <a href="https://my.vbv-afa.ch/start-de/" target="_blank" rel="noopener">myVBV</a> offensichtlich kostenlos werde, «ist deshalb wohl positiv», komme aber viel zu spät, so Kunz.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet das für Vermittler und Unternehmen?</strong></h6>



<p>Die Antwort des VBV nimmt Druck aus der Branche, zeigt aber auch ein strukturelles Problem: Kurzfristige Kommunikation erschwert Planung und Verlässlichkeit.</p>



<p>Für Vermittlerhäuser bedeutet das konkret: Der digitale Lernpfad ist für bestehende Vermittler gratis und somit ein wichtiges Entlastungssignal für die Kostenplanung. In Bezug auf die Prozessplanung müssen Unternehmen sicherstellen, dass der erste Weiterbildungsnachweis bis August 2026 erbracht wird. Unklare Kommunikation bleibt im Risikomanagement ein Faktor, der interne Abläufe erschwert.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ein Schritt zur Klarheit – aber Verbesserungspotenzial bleibt</strong></h6>



<p>Mit der Antwort des VBV sind zentrale Punkte rund um die Weiterbildungs- und Rezertifizierungspflichten nun offiziell bestätigt. Die Branche erhält etwas Ruhe, doch der Wunsch nach frühzeitiger, konsistenter Kommunikation bleibt bestehen.</p>



<p>Für Vermittlerinnen und Vermittler ist klar: Die neuen Weiterbildungsprozesse kommen – und sie kommen schnell. Mit der jetzt kommunizierten Struktur können Unternehmen jedoch beginnen, ihre Mitarbeitenden gezielt vorzubereiten.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/replik-auf-beitrag-von-thebroker-cicero/">Ergänzung zum Beitrag: «Cicero: Was folgt auf das Gütesiegel für Versicherungsberatende?»</a></p>
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		<title>Paul the Insurer 26: Broker als 360°-Berater &#8211; Mehr als nur Vermittler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 12:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Broker waren einst als die «Wein-und-Dine-Gruppe» belächelt und unterschätzt. Heute sind sie zentrale Architekten des Risikomanagements mit einem Portfolio, das weit über klassische Versicherungsvermittlung hinausgeht. Paul the Insurer zeigt, warum Broker heute Empathen, Strategen und Brückenbauer zwischen Risiken, Gesundheit, Vermögen und Talenten sind und weshalb junge Talente hier eine Zukunft mit Sinn und Vielfalt finden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Paul the Insurer 26: Broker als 360°-Berater - Mehr als nur Vermittler.</span></div>



<p><strong>Broker waren einst als die «Wein-und-Dine-Gruppe» belächelt und unterschätzt. Heute sind sie zentrale Architekten des Risikomanagements mit einem Portfolio, das weit über klassische Versicherungsvermittlung hinausgeht. Paul the Insurer zeigt, warum Broker heute Empathen, Strategen und Brückenbauer zwischen Risiken, Gesundheit, Vermögen und Talenten sind und weshalb junge Talente hier eine Zukunft mit Sinn und Vielfalt finden.</strong></p>



<p>Noch vor wenigen Jahrzehnten galt der Broker als aggressive Konkurrenz für Versicherungsagenten, und Rückversicherer sahen in ihnen vor allem Networking-Profis. Heute hat sich ihr Profil grundlegend gewandelt. Internationale Brokerhäuser positionieren sich als zentrale Navigationspunkte für Unternehmen, wenn es um Risiken, Vorsorge und Zukunftssicherung geht.</p>



<p>Ihre Kernaufgabe bleibt das Risikomanagement, also die Beratung rund um Risikofinanzierung und Versicherungsinstrumente. Doch damit endet ihre Rolle längst nicht mehr.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Gesundheits-, Vermögens- und Talentlösungen: Das erweiterte Spielfeld</strong></h6>



<p>Broker haben ihr Leistungsspektrum konsequent erweitert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gesundheitslösungen:</strong> Unterstützung für Unternehmen, die Gesundheit, Wohlbefinden und Produktivität ihrer Mitarbeitenden steigern, bei gleichzeitiger Kostenkontrolle.</li>



<li><strong>Vermögenslösungen:</strong> Beratung zur Optimierung von Anlageergebnissen und finanzieller Stabilität, sowohl institutionell als auch individuell.</li>



<li><strong>Talentlösungen:</strong> Entwicklung von Personal- und Talentstrategien, die Organisationen widerstandsfähig und zukunftsfähig machen.</li>
</ul>



<p>Broker sind damit längst zu interdisziplinären Beratern geworden, deren Wirkung weit über den Versicherungsmarkt hinausgeht.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Versicherungsberatung als Beruf mit Tiefgang</strong></h6>



<p><a href="https://pinsurer.substack.com/" target="_blank" rel="noopener">Paul the Insurer</a> beschreibt die Branche als faszinierend vielseitig, ideal für junge Menschen, die eine Karriere suchen, die wirtschaftliche, gesellschaftliche und menschliche Verantwortung verbindet. Wer in der Versicherungsberatung arbeitet, verbindet Disziplinen wie: Mathematik, Psychologie, Wirtschaft, Medizin, Finanzen oder Geologie.</p>



<p>Diese Vielfalt eröffnet nicht nur intellektuelle Breite, sondern auch berufliche Sinnhaftigkeit.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Warum Empathie zum Erfolgsfaktor wird</strong></h6>



<p>Technische Expertise ist wichtig, aber nicht ausreichend. Makler und Berater sind nur dann erfolgreich, wenn sie Menschen verstehen: ihre Sorgen, Ziele, Prioritäten und ihr Risikobewusstsein.</p>



<p>Empathie ist kein «Soft Skill», sondern das Fundament jeder Beratung. Sie schafft Vertrauen und damit auch die Basis für wirksame Risiko- und Vorsorgestrategien.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Versicherungsberatung gestaltet Zukunft</strong></h6>



<p>Versichern ist längst mehr als Policen verkaufen. Es ist die Fähigkeit, Risiken sichtbar zu machen, Resilienz aufzubauen und Unternehmen wie Menschen zu befähigen, Zukunft zu gestalten. </p>



<p>Binci Heeb</p>



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<p>Lesen Sie auch: Paul the Insurer 25: Risikomanagement neu denken -Verlassen Sie die Komfortzone!</p>
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		<title>LBC Insurance Radar 5: FINMA-Risiken, Cyberbedrohungen und neue Chancen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schweizer Versicherungsbranche steht unter dem Einfluss wachsender Risiken, technologischer Umbrüche und regulatorischer Anforderungen. Der neue FINMA-Risikomonitor, innovative Produkttrends und die Herausforderungen kleiner Broker stehen im Mittelpunkt dieser Analyse. Wir werfen einen praxisnahen Blick auf zentrale Entwicklungen und zeigen, wo Chancen und Stolpersteine für die Zukunft warten. Mit dem aktuellen FINMA-Risikomonitor rücken die grossen Herausforderungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">LBC Insurance Radar 5: FINMA-Risiken, Cyberbedrohungen und neue Chancen.</span></div>



<p><strong>Die Schweizer Versicherungsbranche steht unter dem Einfluss wachsender Risiken, technologischer Umbrüche und regulatorischer Anforderungen. Der neue FINMA-Risikomonitor, innovative Produkttrends und die Herausforderungen kleiner Broker stehen im Mittelpunkt dieser Analyse. Wir werfen einen praxisnahen Blick auf zentrale Entwicklungen und zeigen, wo Chancen und Stolpersteine für die Zukunft warten.</strong></p>



<p>Mit dem aktuellen FINMA-Risikomonitor rücken die grossen Herausforderungen für den Finanz- und Versicherungsplatz Schweiz klar in den Fokus. Geopolitische Unsicherheiten, technologische Abhängigkeiten und insbesondere wachsende Cyberrisiken prägen das Risikoportfolio. Die Regulierungsaufsicht benennt insgesamt neun zentrale Gefahrenfelder, darunter Immobilien-, Hypotheken- und Kreditrisiken sowie Geldwäscherei, Sanktionen und Cyberkriminalität.</p>



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<p>Neu kommt die Aufmerksamkeit für Klimarisiken hinzu, ein Thema, das Geschäftsmodelle und Risikoprofile nachhaltig verändern kann. Parallel bleibt das makroökonomische Umfeld fragil, mit Lieferkettenproblemen, steigender Staatsverschuldung und Preisschwankungen. Besonders besorgniserregend zeigt sich der Immobilienmarkt, dessen Überhitzung die Verwundbarkeit von Banken und Versicherern weiter verschärft.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Spezialisierte Lösungen: Versicherungsschutz für Autosammler</strong></h6>



<p>Einen markanten Innovationsimpuls setzt AXA XL mit einer neuen Allgefahrenversicherung für Autosammlungen ab einem Wert von einer Million Franken. Der Schweizer Markt mit einem Volumen von rund 7,7 Milliarden Franken bietet hierfür exzellente Voraussetzungen. Mit massgeschneiderten Angeboten für Museen und private Sammler zeigt sich, wie dynamisch Versicherer auf Nischenmärkte reagieren und gezielt neue Kundensegmente erschliessen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Cybersecurity und KI: Die neue operative Realität</strong></h6>



<p>Cyberattacken werden nicht nur häufiger, sondern auch raffinierter. Besonders für kleinere Unternehmen und KMUs bedeuten sie erhebliche Risiken, die von finanziellen Einbussen bis zum Reputationsverlust reichen. Daher wächst die Erwartung an umfassende, wirksame Abwehrsysteme weiter.</p>



<p>Doch nicht nur Risiken, auch Chancen nehmen zu: Versicherer investieren verstärkt in Künstliche Intelligenz (KI), um Prozesse effizienter zu steuern, Risiken schneller zu analysieren und Entscheidungen datenbasiert zu treffen. Trotz KI-Fortschritt bleibt der menschliche Faktor unverzichtbar, denn für Vertrauen, Transparenz und die persönliche Kundenbeziehung braucht es weiterhin qualifizierte Fachpersonen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Versorgung im Wandel: Neue Wege in der psychischen Gesundheit</strong></h6>



<p>Ein spannendes Innovationsprojekt startet ab 2026 in Appenzell: Ein integriertes Versorgungsmodell, entwickelt von der Krankenhausvereinigung Appenzell Ausserrhoden und der CSS, will Hürden in der psychischen Gesundheitsversorgung abbauen. Im Zentrum stehen Prävention, niederschwellige Angebote und eine enge Vernetzung aller Beteiligten. Ein zukunftsweisendes Modell, das vor allem in ländlichen Regionen neue Impulse zur Inklusion und Versorgung geben kann.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Die 13. AHV-Rente: Stärkung der Altersvorsorge, offene Fragen bei der Finanzierung</strong></h6>



<p>Mit der Einführung der 13. AHV-Monatsrente ab Dezember 2026 geht die Schweizer Altersvorsorge neue Wege. Das Ziel, die finanzielle Situation von Rentnerinnen und Rentnern zu stärken, steht fest. Die Diskussion um die langfristige Finanzierung mit möglichen Mehrwertsteuererhöhungen oder zusätzlichen Lohnbeiträgen, verdeutlicht aber auch den anhaltenden Reformbedarf und die Komplexität dieses Generationenprojekts.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Druck auf kleine Broker: Mehr Regulierung, wenig Unterstützung</strong></h6>



<p>Kleine und Kleinstbroker stehen in der aktuellen Marktlage besonders unter Druck: Wachsende regulatorische Anforderungen, umfangreiche Dokumentationspflichten und technische Herausforderungen wie veraltete IT-Systeme machen den Alltag komplex. Ein einheitlicher IT-Standard oder verstärkte Digitalisierung würden Entlastung bieten. Allerdings fehlt es oft an branchenspezifischen Lösungen, die auch von kleinen Akteuren genutzt werden können.</p>



<p>Branchenverbände wie SIBA tragen mit Weiterbildungsangeboten dazu bei, Wissenslücken zu schliessen. Dennoch fühlen sich viele kleine Broker in der Umsetzung der neuen Vorgaben allein gelassen, insbesondere wenn spezialisierte Fachkräfte für Compliance oder IT fehlen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Strategische Perspektive: Gemeinsam die Zukunft gestalten</strong></h6>



<p>Die Dynamik von Cyberrisiken und technologischer Disruption erfordert einen neuen strategischen Ansatz: Nicht auf Risiken zu warten, sondern proaktiv innovative Lösungen zu entwickeln. Versicherer, Broker und ihre Kundinnen und Kunden können durch die Kombination moderner Technologien und menschlicher Kompetenz neue Standards in Sicherheit, Service und Innovation schaffen.</p>



<p>Ein offener Austausch unter Branchenakteuren, die Unterstützung durch verlässliche Partner wie <a href="https://labella.ch/" target="_blank" rel="noopener">La Bella Consulting</a> und Informationen aus erster Hand – etwa über thebroker<em>news</em> – bieten Orientierung und Inspiration, um die Zukunft aktiv mitzugestalten.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Hören und lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/lbc-insurance-radar-4-cyber-realitaet-trends/">LBC Insurance Radar 4: Cyber-Realität – Trends, Risiken und was die Branche jetzt bewegt</a></p>
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		<title>Neue Chief People Officer bei Swiss Re: Nicole Pieterse übernimmt ab 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 02:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Swiss Re]]></category>
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					<description><![CDATA[Swiss Re hat bekannt gegeben, dass Nicole Pieterse ab 1. Januar 2026 als neue Chief People Officer ins Executive Committee einzieht. Sie tritt die Nachfolge von Cathy Desquesses an, die aus persönlichen Gründen zurücktritt. Nicole Pieterse ist seit 2015 Teil von Swiss Re und derzeit als Head Human Resources bei Property &#38; Casualty Reinsurance tätig. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Neue Chief People Officer bei Swiss Re: Nicole Pieterse übernimmt ab 2026.</span></div>



<p><strong>Swiss Re hat bekannt gegeben, dass Nicole Pieterse ab 1. Januar 2026 als neue Chief People Officer ins Executive Committee einzieht. Sie tritt die Nachfolge von Cathy Desquesses an, die aus persönlichen Gründen zurücktritt.</strong></p>



<p>Nicole Pieterse ist seit 2015 Teil von Swiss Re und derzeit als Head Human Resources bei Property &amp; Casualty Reinsurance tätig. Mit ihrer fundierten Führungserfahrung und einem starken Leistungsausweis im HR-Bereich der Finanzdienstleistungsbranche bringt sie ideale Voraussetzungen für die neue Aufgabe mit. Auch vor ihrer Zeit bei Swiss Re sammelte Pieterse in leitenden HR-Positionen umfassende Expertise.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Anerkennung und Dank für Cathy Desquesses</strong></h6>



<p>Jacques de Vaucleroy, Präsident des Verwaltungsrats, betont die hohe Wertschätzung für beide Persönlichkeiten: «Wir heissen Nicole Pieterse als angesehene und höchst versierte HR-Führungspersönlichkeit in der Geschäftsleitung willkommen. Cathys Entscheidung bedauern wir sehr, unterstützen sie aber vollumfänglich. Für ihre viereinhalb Jahre voller Engagement und Erfolge sind wir ihr dankbar.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Fokus auf die Weiterentwicklung der Personalstrategie</strong></h6>



<p>Auch Group CEO Andreas Berger blickt optimistisch in die Zukunft: «Cathy hat die Transformation von Swiss Re entscheidend geprägt. Für die bevorstehende Zeit wünschen wir ihr alles Gute. Mit Nicole setzen wir auf Erfahrung und Kontinuität und freuen uns darauf, die Personalstrategie gemeinsam weiterzuentwickeln.»</p>



<p></p>
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		<title>Fusion genehmigt: Caser und Helvetia gestalten spanischen Versicherungsmarkt neu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 02:58:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die spanische Generaldirektion für Versicherungen hat grünes Licht für die Fusion von Caser und Helvetia gegeben. Damit entsteht eine der zehn grössten Versicherungsgruppen Spaniens und bedeutet einen wichtigen Schritt für Kundinnen und Kunden, Broker sowie strategische Partner. Mit der Genehmigung durch die spanische Aufsicht startet der Integrationsprozess von Helvetia Seguros, Helvetia Holding Suizo und Caser [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Fusion genehmigt: Caser und Helvetia gestalten spanischen Versicherungsmarkt neu.</span></div>



<p><strong>Die spanische Generaldirektion für Versicherungen hat grünes Licht für die Fusion von Caser und Helvetia gegeben. Damit entsteht eine der zehn grössten Versicherungsgruppen Spaniens und bedeutet einen wichtigen Schritt für Kundinnen und Kunden, Broker sowie strategische Partner.</strong></p>



<p>Mit der Genehmigung durch die spanische Aufsicht startet der Integrationsprozess von Helvetia Seguros, Helvetia Holding Suizo und Caser in die finale Phase. Das neue Unternehmen betreut zukünftig mehr als 2.5 Millionen Kundinnen und Kunden und zählt rund 7 000 Mitarbeitende. Ziel ist es, durch gebündelte Stärken noch kundenorientierter, effizienter und innovativer zu agieren.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Vertrieb und Services: Zwei Marken, ein starkes Angebot</strong></h6>



<p>Bis 2027 bleiben beide Marken für den Markt sichtbar. Die Vertriebsnetze, insbesondere Agenturen und Broker, behalten zentrale Bedeutung. Kundinnen, Kunden und Geschäftspartner profitieren unter anderem von einer breiteren Produktpalette und verbesserten digitalen Lösungen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Gemeinsam in die Zukunft</strong></h6>



<p>Nach dem rechtlichen Abschluss verfolgt die Helvetia Gruppe eine konsequente operative und technologische Integration. Der Fokus liegt auf Cross-Selling-Potenzialen, neuen Angeboten für spezielle Zielgruppen wie über 50-Jährige und KMU sowie auf nachhaltigem Wachstum.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Partnerschaft und Expertise als Erfolgsfaktoren</strong></h6>



<p>Die Fusion vereint nicht nur Ressourcen, sondern auch Unternehmenskulturen und Partnerschaften: Unicaja und Ibercaja bleiben Minderheitsaktionäre und unterstützen die strategische Ausrichtung. Die Führungsriege betont Effizienz und Zusammenhalt auf dem Weg zu langfristiger Wertschöpfung.</p>



<p>Die Fusion stärkt die Position von Caser und Helvetia auf dem spanischen Markt und setzt ein deutliches Zeichen für Innovation, Kundenfokus und nachhaltiges Wachstum.</p>



<p></p>
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		<title>Krankenversicherer setzen verstärkt auf Kundenbindung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 10:31:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dgital]]></category>
		<category><![CDATA[Malkerzentrum Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzleistungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Angesichts steigender Prämien und intensiven Wettbewerbs setzen Krankenversicherer gemäss Maklerzentrum Schweiz zunehmend auf erweiterte Angebote und digitale Services, um die Bindung zu ihren Versicherten zu stärken. Im dynamischen Krankenversicherungsmarkt rücken die Pflege und Bindung der bestehenden Kundschaft immer mehr in den Vordergrund. Versicherer reagieren auf den Preisdruck, indem sie ihr Dienstleistungsangebot ausweiten und sich als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Krankenversicherer setzen verstärkt auf Kundenbindung.</span></div>



<p><strong>Angesichts steigender Prämien und intensiven Wettbewerbs setzen Krankenversicherer gemäss Maklerzentrum Schweiz zunehmend auf erweiterte Angebote und digitale Services, um die Bindung zu ihren Versicherten zu stärken.</strong></p>



<p>Im dynamischen Krankenversicherungsmarkt rücken die Pflege und Bindung der bestehenden Kundschaft immer mehr in den Vordergrund. Versicherer reagieren auf den Preisdruck, indem sie ihr Dienstleistungsangebot ausweiten und sich als umfassende Partner für die Versicherten positionieren, auch über den Gesundheitsbereich hinaus.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Lifestyle-Produkte und Zusatzleistungen im Trend</strong></h6>



<p>Ergänzend zur obligatorischen Grundversicherung bieten viele Krankenversicherer zunehmend Zusatzversicherungen mit attraktiven Lifestyle-Angeboten an. Diese umfassen unter anderem komplementäre Therapien, Fitnessabonnements, Beiträge zur Dentalhygiene oder temporäre Haushalthilfen. Solche Produkte bieten Mehrwert und fördern die Kundenloyalität.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Neue Produkte erweitern das Portfolio</strong></h6>



<p>Zahlreiche Krankenversicherer integrieren verstärkt Produkte ausserhalb der klassischen Gesundheitsvorsorge ins Angebot, darunter Rechtsschutz-, Reise-, Hausrat-, Haftpflicht- sowie Lebensversicherungen. Modernste White Label-Lösungen ermöglichen es sogar, Fahrzeugversicherungen unter eigenem Namen anzubieten. Dadurch schaffen die Versicherer nicht nur neuen Mehrwert, sondern steigern auch ihr Prämienvolumen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Digitale Tools erhöhen die Kundennähe</strong></h6>



<p>Digitale Dienstleistungen wie benutzerfreundliche Apps oder Self-Service-Portale erleichtern den Zugang zu Versicherungsprodukten und ermöglichen eine rasche, unkomplizierte Abwicklung von Anliegen. Für viele Versicherte bedeutet das eine spürbare Entlastung und Verbesserung der Servicequalität.</p>



<p>Die gezielte Erweiterung des Produktportfolios und die Digitalisierung der Kundenkontakte bieten Versicherten klare Vorteile und stärken die Beziehung zu ihrem Krankenversicherer nachhaltig.</p>
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		<title>Paul the Insurer 25: Risikomanagement neu denken -Verlassen Sie die Komfortzone!</title>
		<link>https://dev.thebrokernews.ch/paul-the-insurer-25-risikomangmt-neu-denken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 03:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Risk-In-Konferenz 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Traditionen prägen das Risikomanagement bis heute, doch die Risk-!n-Konferenz 2025 zeigte eindrücklich, warum Wandel längst überfällig ist. Inspirierende Denkanstösse und ein klarer Aufruf fordern: Wagen Sie Neues! Die Versicherungsbranche ist geprägt von jahrzehntelangen Praktiken und stetigem Wandel. Im Podcast Paul the Insurer schildert Paul, wie Risikomanagement über sein Image als trockene Spezialdisziplin hinauswachsen kann: mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Paul the Insurer 25: Risikomanagement neu denken -Verlassen Sie die Komfortzone!</span></div>



<p><strong>Traditionen prägen das Risikomanagement bis heute, doch die Risk-!n-Konferenz 2025 zeigte eindrücklich, warum Wandel längst überfällig ist. Inspirierende Denkanstösse und ein klarer Aufruf fordern: Wagen Sie Neues!</strong></p>



<p>Die Versicherungsbranche ist geprägt von jahrzehntelangen Praktiken und stetigem Wandel. Im Podcast <a href="https://pinsurer.substack.com/" target="_blank" rel="noopener">Paul the Insurer</a> schildert Paul, wie Risikomanagement über sein Image als trockene Spezialdisziplin hinauswachsen kann: mit Geschichten, die neugierig machen und Chancen eröffnen. Nicht nur erfahrene Risikomanagerinnen und -manager werden hier angesprochen: Jede und jeder ist eingeladen, gewohnte Wege zu hinterfragen.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2025/11/25-Risk-Managers-get-out-of-your-comfort-zone-final.mp3"></audio></figure>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Fünf Fehler, die wir nicht länger ignorieren dürfen</strong></h6>



<p>Ein Highlight auf der diesjährigen <a href="https://www.thebrokernews.ch/risk-n-2025-klimarisiko-check-versicherung/">Risk-!n-Konferenz </a>war der pointierte Dialog zwischen dem Risikomanager einer grossen Schweizer Krankenhausgruppe und einem Professor der Universität Luzern. Mit klaren Worten und einem Augenzwinkern präsentierten sie die fünf grössten Fehler, die das Risikomanagement heute ausbremsen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risiken werden als vorhersehbar eingeschätzt</li>



<li>Qualitative Analysen werden mit vermeintlicher Objektivität verwechselt</li>



<li>Es wird davon ausgegangen, dass Menschen sich rational verhalten</li>



<li>Risikoanalysen gelten als «technikfrei»</li>



<li>Risikomanagement und Entscheidungsfindung sind voneinander getrennt</li>
</ul>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Altbewährtes – trotzdem riskant?</strong></h6>



<p>Die Fachleute kritisierten, dass Methoden oft nur wegen ihres Wohlfühlfaktors und leichter Verkaufbarkeit überleben, seltener wegen tatsächlicher Wirksamkeit. Zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Unternehmensalltag klafft häufig eine Lücke, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Beraterinnen und Berater bieten Tools, die die Komfortzone der Kundschaft nicht verlassen, doch gerade dort beginnt Weiterentwicklung.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Aufruf zum Handeln</strong></h6>



<p>Das Fazit der Konferenz ist kompromisslos: Die Zukunft des Risikomanagements erfordert Mut, alte Gewohnheiten loszulassen und wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent zu nutzen. Wer an bestehenden Strukturen festhält, verpasst nicht nur Chancen, sondern gefährdet die Innovationskraft des eigenen Unternehmens. Besonders die junge Generation wird als Motor für diesen Wandel gesehen und ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Versicherungen gestalten Zukunft</strong></h6>



<p>Versicherungen sind mehr als ein Berufsfeld, denn sie haben die Kraft, die Welt zu verändern und die Zukunft sicherer zu machen. Lassen wir die Komfortzone hinter uns und bringen wir das Risikomanagement aufs nächste Level.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/paul-the-insurer-24-mission-risikomanagement/">Paul the Insurer 24: Mission Risikomanagement</a></p>
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		<title>Funk: Vorsorge clever planen: Steuerregeln in Säule 2 und 3a verstehen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 02:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzplanung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
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					<description><![CDATA[Die steuerliche Behandlung der beruflichen und privaten Vorsorge spielt eine zentrale Rolle bei der langfristigen Finanzplanung. Sowohl in der Pensionskasse (Säule 2) als auch in der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) bestehen attraktive Möglichkeiten beim Einzahlen, ebenso wie beim späteren Bezug, Steuern zu sparen. Ein Artikel von Rolf Knopfli, Senior Broker Personenversicherungen bei Funk zeigt die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Funk: Vorsorge clever planen: Steuerregeln in Säule 2 und 3a verstehen</span></div>



<p><strong>Die steuerliche Behandlung der beruflichen und privaten Vorsorge spielt eine zentrale Rolle bei der langfristigen Finanzplanung. Sowohl in der Pensionskasse (Säule 2) als auch in der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) bestehen attraktive Möglichkeiten <strong>beim Einzahlen, ebenso wie beim späteren Bezug</strong>, Steuern zu sparen. Ein Artikel von Rolf Knopfli</strong>, <strong>Senior Broker Personenversicherungen bei Funk zeigt die wichtigsten Vorteile, Fallstricke und anstehenden Reformen.</strong></p>



<p>Ein persönlicher Einkauf in die Pensionskasse lohnt sich steuerlich gleich doppelt: Der Einkaufsbetrag kann vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, während das gesamte Pensionskassenguthaben inklusive Zinsen bis zum Bezug steuerfrei bleibt. Erst bei der Pensionierung wird das Alterskapital oder die daraus resultierende Rente besteuert. Das macht Einkäufe zu einem wirkungsvollen Instrument, um Vorsorgelücken zu schliessen und gleichzeitig Steuern zu optimieren.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Kapital, Rente oder beides? Die steuerlichen Folgen im Überblick</strong></h6>



<p>Beim Altersrücktritt stehen drei Modelle zur Wahl: der Kapitalbezug, der Rentenbezug oder eine Mischform. Der Kapitalbezug wird separat vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Satz besteuert, folgt jedoch einem progressiven Tarif. Je höher der Betrag, desto stärker steigt die Belastung und sie variiert stark je nach Wohnkanton. Eine Staffelung über mehrere Jahre ist zwar möglich, setzt jedoch eine Teilpensionierung mit reduziertem Arbeitspensum voraus. Auch ein Wohnsitzwechsel oder der Wegzug ins Ausland können steuerliche Vorteile bringen, wobei bei letzterem eine Quellensteuer anfällt und Rückerstattungen je nach Doppelbesteuerungsabkommen möglich sind.</p>



<p>Die lebenslange Rente hingegen wird wie reguläres Einkommen besteuert, was in der Regel zu einer höheren steuerlichen Belastung führt. Die Mischung aus Kapital und Rente erfreut sich zunehmender Beliebtheit, da sie Flexibilität schafft und steuerliche Effekte ausbalanciert.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Säule 3a: Nahezu identische Regeln, mehr Flexibilität</strong></h6>



<p>Auch in der Säule 3a wird Kapital separat und zum reduzierten Satz besteuert: ebenfalls progressiv und abhängig vom Wohnort. Wer mehrere 3a-Konten führt, kann diese gestaffelt über mehrere Jahre beziehen und so die Steuerprogression brechen. Auch hier können Wohnsitzwechsel oder ein Wegzug ins Ausland die Belastung deutlich beeinflussen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Reform 2027: Höhere Steuern auf grosse Kapitalbezüge</strong></h6>



<p>Mit dem geplanten Entlastungspaket 2027 sollen die Steuersätze auf Kapitalbezüge deutlich steigen, insbesondere bei sehr hohen Beträgen. Die kantonale Tarifautonomie bleibt jedoch bestehen, sodass die Unterschiede zwischen den Kantonen weiterhin erheblich bleiben. Erste Massnahmen sollen Anfang 2027 in Kraft treten.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Warum strategische Planung immer wichtiger wird</strong></h6>



<p>Kapitalbezüge aus der beruflichen Vorsorge dürfen maximal in drei Etappen erfolgen, weitere Schritte müssen in Rentenform bezogen werden. Zudem werden Kapitalauszahlungen aus Säule 2 und Säule 3a, die im gleichen Jahr erfolgen, gemeinsam besteuert, was die Progression erhöht. Eine frühzeitige und gut abgestimmte Vorsorgeplanung wird daher, sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen, immer wichtiger. Fachpersonen können helfen, individuelle Möglichkeiten optimal zu nutzen und die steuerlichen Auswirkungen präzise zu steuern.</p>
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		<title>Generationenwechsel bei Funk Schweiz: Kontinuität trifft Innovation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 14:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Führungswechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Funk Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Funk Gruppe in der Schweiz stellt mit einem gezielten Führungswechsel die Weichen für nachhaltiges Wachstum und innovative Weiterentwicklung. Ab 2026 übernimmt Marc Rothenbühler die operative Leitung, während Rafael Fischbach die Geschäftsleitung verstärkt. Marc Rothenbühler, seit 2013 Teil der Funk-Gruppe, folgt zum 1. Januar 2026 auf Urs A. Bleisch als operativer Leiter. Rothenbühler hat als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Generationenwechsel bei Funk Schweiz: v. l. n. r.: Marc Rothenbühler, Urs A. Bleisch, Rafael Fischbach.</span></div>



<p><strong>Die Funk Gruppe in der Schweiz stellt mit einem gezielten Führungswechsel die Weichen für nachhaltiges Wachstum und innovative Weiterentwicklung. Ab 2026 übernimmt Marc Rothenbühler die operative Leitung, während Rafael Fischbach die Geschäftsleitung verstärkt.</strong></p>



<p>Marc Rothenbühler, seit 2013 Teil der Funk-Gruppe, folgt zum 1. Januar 2026 auf Urs A. Bleisch als operativer Leiter. Rothenbühler hat als erfolgreicher Leiter der Niederlassung Bern und später als Geschäftsleitungsmitglied massgeblich zur Entwicklung des Unternehmens beigetragen. Seine tiefe Verwurzelung innerhalb der Funk-Kultur und sein umfassendes Know-how markieren einen nachhaltigen Generationenwechsel.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Geschäftsleitung wird digital verstärkt</strong></h6>



<p>Mit der Berufung von Rafael Fischbach in die Geschäftsleitung setzt Funk auf digitale Kompetenz und strategische Ausrichtung. Fischbach verantwortet künftig den Bereich Services, der zentrale Themen wie IT, Unternehmensentwicklung, Finanzen, HR und Recht umfasst. Seine bisherigen Erfolge im Transformieren von IT- und Qualitätsmanagement unterstreichen seine Schlüsselrolle für die Weiterentwicklung.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Weichen für die Zukunft gestellt</strong></h6>



<p>Die neue Geschäftsleitung ab 2026 setzt sich zusammen aus Marc Rothenbühler (CEO), Rafael Fischbach (Leiter Services), Martin Vögeli (Leiter International und Fachbereiche) und Rolf Th. Jufer (Leiter Marktentwicklung). Urs A. Bleisch bleibt dem Unternehmen als Präsident des Verwaltungsrates erhalten und sorgt für Kontinuität auf oberster Ebene.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Balance aus Stabilität und Innovation</strong></h6>



<p>Die Personalentscheidungen spiegeln die nachhaltige Führungsphilosophie der Funk Gruppe wider: Durch gezielte Nachfolgeplanung gelingt es, Expertise und Innovationskraft zu verbinden. So steht das inhabergeführte Unternehmen auch künftig für verlässliches Wachstum und zukunftsweisende Impulse in der Versicherungswelt.</p>
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		<title>Kostenfalle Ausland: Clever in die Skiferien starten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<category><![CDATA[Skiferien]]></category>
		<category><![CDATA[Suva]]></category>
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					<description><![CDATA[Winterferien auf den Pisten im Ausland sind für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Highlight, doch Unfälle können teuer werden. Wer seinen Versicherungsschutz kennt und vorsorgt, vermeidet unangenehme Überraschungen und geniesst sorgenfreie Schneetage. Angestellte, die mehr als acht Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber tätig sind, sind durch die obligatorische Unfallversicherung (UVG) auch im Ausland abgesichert. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Kostenfalle Ausland: Clever in die Skiferien starten.</span></div>



<p><strong>Winterferien auf den Pisten im Ausland sind für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Highlight, doch Unfälle können teuer werden. Wer seinen Versicherungsschutz kennt und vorsorgt, vermeidet unangenehme Überraschungen und geniesst sorgenfreie Schneetage.</strong></p>



<p>Angestellte, die mehr als acht Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber tätig sind, sind durch die obligatorische Unfallversicherung (UVG) auch im Ausland abgesichert. Allerdings gibt es je nach Reiseland Unterschiede beim Leistungsumfang. In Ländern mit einem Sozialversicherungsabkommen übernimmt die Suva die Kosten zum dortigen Sozialtarif. Ohne solches Abkommen werden maximal die doppelten Kosten berechnet, die bei einer Behandlung im teuersten öffentlichen Schweizer Spital anfallen. Wer sich in einer Privatklinik behandeln lässt, muss oft einen Eigenanteil bezahlen. Eine Zusatzversicherung kann hier sinnvoll sein.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Unfallzahlen auf Vor-Pandemie-Niveau</strong></h6>



<p>Nach einem Rückgang in den Pandemiejahren verzeichnet die Suva heute wieder rund 35 000 Ski- und Snowboardunfälle jährlich, knapp jeder fünfte davon im Ausland. Österreich, Frankreich und Italien sind die Top-Destinationen für Schneesportunfälle. 2023 wurden die meisten Unfälle in Österreich (2561), Frankreich (2320) und Italien (1040) registriert.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Tipps für unbeschwerte Winterferien</strong></h6>



<p>Damit der Spass im Schnee nicht zum Kostenrisiko wird, empfiehlt die Suva:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Versicherungsschutz vor Reiseantritt prüfen</li>



<li>Notfallnummer von Europ Assistance (041 848 724 144) speichern</li>



<li>Nichts unterschreiben, bevor Rücksprache mit der Versicherung gehalten wurde</li>
</ul>



<h6 class="wp-block-heading"><strong class="">Sicherheit beginnt mit Achtsamkeit</strong></h6>



<p>Neben dem Versicherungsschutz beugt auch richtiges Verhalten Unfällen vor. Die App <a href="https://www.suva.ch/de-ch/praevention/freizeit/verletzungen-beim-schneesport-vermeiden/slope-track-app" target="_blank" rel="noopener">Slope Track</a> dient als digitaler Coach für Schneesport-Fans. Besonders betont wird in dieser Saison zudem das Thema Achtsamkeit: angepasstes Tempo, aufmerksames Fahren und Rücksicht auf andere sorgen für mehr Sicherheit auf der Piste. </p>



<p></p>
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