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		<title>Kompakt, radikal, riskant: Lars Tvede über Tech-Trends der Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Technologien der Zukunft versprechen enorme Fortschritte, doch sie bringen auch neue Risiken. Der dänische Investor und Autor Lars Tvede ordnet im Gespräch die grossen Trends von Energie über Ernährung bis Künstliche Intelligenz ein. Seit den 1980er-Jahren hat sich laut Lars Tvede eine neue Ära etabliert: die Präzisionsökonomie. Statt immer mehr Ressourcen zu verbrauchen, werden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Kompakt, radikal, riskant: Lars Tvede über Tech-Trends der Zukunft.</span></div>



<p><strong>Die Technologien der Zukunft versprechen enorme Fortschritte, doch sie bringen auch neue Risiken. Der dänische Investor und Autor Lars Tvede ordnet im Gespräch die grossen Trends von Energie über Ernährung bis Künstliche Intelligenz ein.</strong></p>



<p>Seit den 1980er-Jahren hat sich laut <a href="http://linkedin.com/in/lars-tvede" target="_blank" rel="noopener">Lars Tvede</a> eine neue Ära etabliert: die Präzisionsökonomie. Statt immer mehr Ressourcen zu verbrauchen, werden Technologien kleiner, effizienter und präziser. Ein Smartphone, das heute in jede Hosentasche passt, hätte 1980 noch ein ganzes Haus gefüllt.</p>



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<p>Besonders sichtbar wird dieser Wandel in der Landwirtschaft. Vertikale Farmen oder Fleisch aus dem Bioreaktor könnten den Flächenbedarf um bis zu 95 Prozent &#8211; mit enormen Folgen für Umwelt, Finanzmärkte und globale Ernährungssicherheit &#8211; reduzieren. </p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Energie: Wunschdenken und Realität</strong></h6>



<p>Beim Energiemix sieht Tvede wenig Grund zum Optimismus. Trotz Billionen-Investitionen in Solar- und Windkraft stagniert der Anteil fossiler Brennstoffe fast unverändert bei über 80 Prozent.</p>



<p>Das Problem: Viele erneuerbare Technologien verbrauchen riesige Mengen an Fläche und Metallen. «Wir ersetzen kompakte Lösungen wie Gas- oder Atomkraft durch riesige, ressourcenintensive Anlagen», so Tvede. Seine These: Ein echter Durchbruch sei nur mit neuen Nukleartechnologien möglich, die modular, sicherer und schneller zu bauen sind als ihre Vorgänger.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Künstliche Intelligenz: Die nächste Revolution</strong></h6>



<p>Noch grösser bewertet Tvede die Rolle von Künstlicher Intelligenz. Sie könne, so seine Einschätzung, in die «Top 10 der Menschheitsinnovationen» aufsteigen – neben Feuer, Elektrizität und Internet.</p>



<p>Besonders revolutionär: KI-Systeme entwickeln Hypothesen, generieren neues Wissen und beschleunigen Forschung und Produktentwicklung. «Wir erleben gerade den Beginn rekursiver Intelligenz – Intelligenz, die neue Intelligenz erschafft.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Blockchain: Mehr als nur Bitcoin</strong></h6>



<p>Die Blockchain sieht Tvede in einer klassischen Hype-Kurve: nach überzogenen Erwartungen folgt Ernüchterung, bevor nachhaltige Anwendungen durchbrechen. Besonders viel Potenzial erkennt er in <strong>Smart Contracts</strong>, die etwa Versicherungen oder Lieferketten automatisieren können.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Bildung unter Druck</strong></h6>



<p>Ein letzter Punkt, der Tvede am Herzen liegt, ist die Bildung. In Zeiten exponentieller Innovation veralten Inhalte immer schneller. «Das technische Wissen, das Studierende heute lernen, ist oft schon nach drei Jahren überholt.» Statt langer Curricula brauche es in Schulen, Universitäten und Unternehmen Weiterbildung und kurze Lernzyklen.</p>



<p>Tvede zeichnet ein Bild einer Zukunft, in der Effizienz, Kompaktheit und KI dominieren. Doch ob die Menschheit die Energiewende rechtzeitig schafft, bleibt fraglich.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Sehen und lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/zukunft-sichern-vers-erneuerbare-energien/">Zukunft sichern: Wie Versicherungen das Wachstum erneuerbarer Energien vorantreiben</a></p>
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		<title>Zukunft sichern: Wie Versicherungen das Wachstum erneuerbarer Energien vorantreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Senior Underwriter Carl-Johan Silfwerbrand erklärt, welche entscheidende Rolle Versicherungen bei der Förderung der Revolution im Bereich erneuerbare Energien spielen und warum technisches Know-how dabei so wichtig ist. Carl-Johan Silfwerbrand, Senior Underwriter mit Spezialisierung auf erneuerbare Energien, verfügt über 15 Jahre Erfahrung im Versicherungswesen und einen sehr guten technischen Hintergrund. Carl-Johan hat einen MSCEE-Abschluss vom [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Zukunft sichern: Senior Underwriter Carl-Johan Silfwerbrand im Interview.</span></div>



<p><strong>Der Senior Underwriter Carl-Johan Silfwerbrand erklärt, welche entscheidende Rolle Versicherungen bei der Förderung der Revolution im Bereich erneuerbare Energien spielen und warum technisches Know-how dabei so wichtig ist.</strong></p>



<p><a href="http://linkedin.com/in/carl-johan-silfwerbrand-aba76910" target="_blank" rel="noopener">Carl-Johan Silfwerbrand</a>, Senior Underwriter mit Spezialisierung auf erneuerbare Energien, verfügt über 15 Jahre Erfahrung im Versicherungswesen und einen sehr guten technischen Hintergrund. Carl-Johan hat einen MSCEE-Abschluss vom renommierten KTH Royal Institute of Technology in Schweden und war bereits beim Bau von Kraftwerken in Lateinamerika sowie im Risikomanagement für Wind- und Solarparks weltweit tätig.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Underwriting Complex Projects - Interview with Carl-Johan Silfwerbrand" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MPDCdz8PaH8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>«Ich sage meinen Kindern, dass ich Teil eines grossen Backup-Systems bin, das dabei hilft, mehr Windkraftanlagen und Solaranlagen zu errichten», erklärt er. «Banken stellen die Finanzierung bereit, aber Versicherungen geben ihnen den Mut, diese anspruchsvollen Projekte zu finanzieren.»-.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Risikomanagement: Mehr als nur Papierkram</strong></h6>



<p>Entgegen der landläufigen Meinung besteht Carl-Johans Arbeit nicht nur darin, hinter seinem Schreibtisch Verträge zu unterschreiben. Obwohl er einen Grossteil seines Tages im Büro verbringt, um Vertragsbedingungen auszuhandeln, Risiken zu analysieren und Daten auszutauschen, sind Besichtigungen vor Ort ein wichtiger Teil seiner Arbeit.</p>



<p>«Wenn ich einen Standort besuche, bin ich nie allein. Ich nehme einen Ingenieur mit», erklärt er. «Wir inspizieren Brandschutzsysteme, bewerten Betriebsprozesse und stellen sicher, dass die Mitarbeiter wissen, wie sie mit Ausnahmen und Notfällen umgehen müssen. Es geht darum, Ausfälle und Brände zu verhindern, damit die Anlagen weiterlaufen und Einnahmen generieren.»</p>



<p>Dieser praktische Ansatz ist unerlässlich, insbesondere da Europa mit weniger Reservekraftwerken und steigender Nachfrage vor energiepolitischen Herausforderungen steht.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Warum erneuerbare Energien? Die perfekte Kombination aus Wachstum und Nachhaltigkeit</strong></h6>



<p>Carl-Johans Fokus auf erneuerbare Energien wird von zwei Faktoren bestimmt: Umweltverträglichkeit und Kosteneffizienz. «Erneuerbare Energien wie Wind und Sonne haben einen CO2-Fussabdruck von nahezu Null und liefern nach ihrer Installation günstigen Strom», stellt er fest. «Natürlich sind sie von den Wetterbedingungen abhängig, aber sie ergänzen traditionelle Energiequellen gut.»</p>



<p>Angesichts der sich beschleunigenden Energiewende spielt die Versicherung eine zentrale Rolle beim Management der besonderen Risiken dieser neuen Technologien.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Der Balanceakt des Underwriters: Verantwortung und Verhandlung</strong></h6>



<p>Was genau macht ein Underwriter? Carl-Johan beschreibt es als einen Balanceakt mit hohem Einsatz. «Ich unterzeichne Verträge, die für die Versicherungsgesellschaft ein Risiko darstellen. Wenn etwas schiefgeht, zahlen wir hohe Schadensersatzsummen. Deshalb muss ich sicherstellen, dass wir die richtigen Vermögenswerte zum richtigen Preis versichern, ohne das Unternehmen katastrophalen Verlusten auszusetzen.»</p>



<p>Diese Verantwortung geht mit Compliance-Prüfungen und der Zusammenarbeit mit einem kleinen, aber kompetenten Team einher. «Es geht sowohl um technische Analysen als auch um Verhandlungen und ja, ich schliesse auch die Verträge ab.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Navigieren durch komplexe globale Versicherungslandschaften</strong></h6>



<p>Die Versicherung multinationaler Projekte im Bereich erneuerbare Energien erhöht die Komplexität zusätzlich. Verschiedene Länder haben unterschiedliche Vorschriften, obligatorische Deckungen und Steuerregeln. «Die Einrichtung internationaler Versicherungslösungen ist eine Herausforderung», sagt Carl-Johan. «Ich bin stark auf Kollegen weltweit angewiesen, um Compliance und einen wirksamen Versicherungsschutz zu gewährleisten.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Aufbau von Kundenpartnerschaften durch Mehrwertdienste</strong></h6>



<p>In einem wettbewerbsintensiven Markt betont Carl-Johan die Bedeutung von Engagement und Vertrauen. «Wir bieten nicht nur Versicherungen an, sondern auch Beratung, wie Ausfälle und Verluste vermieden werden können. Das ist eine Win-Win-Situation mit weniger Schadensfällen für uns und reibungsloserem Betrieb für die Kunden.»</p>



<p>Der Austausch von Best Practices und technischem Know-how stärkt die Beziehungen und differenziert die Versicherer in einem umkämpften Markt.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Technologie nutzen: KI, Blockchain und mehr</strong></h6>



<p>Mit Blick auf die Zukunft sieht Carl-Johan Technologie als einen wichtigen Faktor in der Versicherungsbranche. «Wir nutzen Chatbots, Online-Plattformen und Kartierungen von Naturkatastrophen, um das Volumen zu bewältigen und den Service zu verbessern.»</p>



<p>Blockchain gewinnt bei der Verwaltung von Transaktionen und der Risikoteilung zwischen Versicherern an Bedeutung, insbesondere bei grossen multinationalen Geschäften. KI hilft bei der Aufdeckung von Betrug und der Rationalisierung von Prozessen, obwohl sich die Branche hinsichtlich der Nutzung dieser Tools noch in der Entwicklung befindet.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Abschliessende Gedanken: Das unbesungene Rückgrat der Energiewende</strong></h6>



<p>Carl-Johan Silfwerbrands einzigartige Kombination aus technischem Verständnis und Underwriting-Expertise unterstreicht die wichtige, aber oft übersehene Rolle der Versicherungsbranche im Bereich der erneuerbaren Energien. Durch das Management von Risiken, die Beratung von Kunden und die Nutzung von Innovationen tragen Underwriter wie er zu einer saubereren und nachhaltigeren Zukunft bei.</p>



<p>Für Broker, die sich auf dem wachsenden Markt für erneuerbare Energien bewegen, ist das Verständnis dieses komplexen Ökosystems der Schlüssel zur Wertschöpfung und zur Sicherung langfristiger Partnerschaften.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Lesen und hören Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/insurtech-als-brueckenbauer-mit-kobi-bendelak/">InsurTech als Brückenbauer: Kobi Bendelak über Israel, die Schweiz und neue Hubs</a></p>
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		<title>InsurTech als Brückenbauer: Kobi Bendelak über Israel, die Schweiz und neue Hubs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Israel gilt als einer der dynamischsten InsurTech-Märkte der Welt. Kobi Bendelak, Gründer von InsurTech Israel, erklärt im Gespräch mit Philippe Séjalon (The INGAGE Institute) und Binci Heeb (thebrokernews), wie Startups Vertrauen gewinnen, warum die Schweiz eine wichtige Brücke nach Europa ist und welche neuen Hubs das globale Ökosystem erweitern sollen. Nach 22 Jahren Dienst in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">InsurTech als Brückenbauer: InsurTech Israel-Gründer Kobi Bendelak ist überzeugt, dass Technologie die Versicherungsbranche verändern wird.</span></div>



<p><strong>Israel gilt als einer der dynamischsten InsurTech-Märkte der Welt. Kobi Bendelak, Gründer von InsurTech Israel, erklärt im Gespräch mit Philippe Séjalon (The INGAGE Institute) und Binci Heeb (thebrokernews), wie Startups Vertrauen gewinnen, warum die Schweiz eine wichtige Brücke nach Europa ist und welche neuen Hubs das globale Ökosystem erweitern sollen.</strong></p>



<p>Nach 22 Jahren Dienst in der israelischen Armee startete <a href="http://linkedin.com/in/kobi-bendelak-a7011230" target="_blank" rel="noopener">Kobi Bendelak </a>seine Karriere in der Versicherungsbranche zunächst als Agent, später als Unternehmer. Sein Unternehmen entwickelte sich zu einem der grössten Managing General Agents (MGA) in Israel, bevor er sich nach dessen Verkauf 2016 an Generali in den Ruhestand verabschiedete. Doch die Leidenschaft für Innovation und Wachstum liess ihn nicht los.</p>



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<iframe title="The Startup Ecosystem Builder - Interview with Kobi Bendelak" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/p68gXMdFqS0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Er gründete 2017 <a href="https://insurtechil.com/" target="_blank" rel="noopener">InsurTech Israel</a> aus der Überzeugung, dass Technologie die Versicherungsbranche grundlegend verändern wird. Nach einer Karriere in Israel&#8217;s Armee und als Versicherungsagent und Unternehmer gründete Bendelak  Heute gilt Israel als eines der lebendigsten InsurTech-Ökosysteme: über 250 Startups, internationale VCs und ein enges Zusammenspiel von Militär, Universitäten und Hightech-Konzernen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Schweiz als Drehscheibe für Europa</strong></h6>



<p>Für viele israelische Startups ist die Schweiz ein natürlicher Ankerpunkt: «Es gibt hier zahlreiche internationale Versicherer, unseren Partner <a href="https://swissinsurtech.com/" target="_blank" rel="noopener">Swiss InsurTech Hub (SIH)</a> und ein stabiles Umfeld. «Für unsere Gründer ist die Schweiz, trotz der hohen Lebenshaltungskosten, die wir aus Tel Aviv ohnehin kennen»,  ein grossartiger Ort, um in Europa Fuss zu fassen, so Bendelak.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Accelerator-Programm schafft globale Verbindungen</strong></h6>



<p>Mit dem Global Accelerator Program vernetzt InsurTech Israel junge Unternehmen mit Versicherern weltweit. Nach Stationen in München und den USA folgt nun die Expansion in neue Märkte: Guatemala als Hub für Mittelamerika wurde bereits im April eröffnet. Osteuropa folgt 2026 und ein Jahr später auch Afrika. «Wir suchen Regionen mit qualifizierten Talenten, einer stabilen Versicherungswirtschaft und einer zentralen Lage. So entsteht ein globales Netzwerk für Innovation», erklärt Bendelak.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Globale Hubs und Accelerator-Programme</strong></h6>



<p>Kobi Bendelak setzt auf strategisch ausgewählte Standorte für Insurtech-Hubs. Aktuell in Israel, seit dem 1. April in Guatemala, in 2026 Osteuropa und das Jahr darauf in Afrika. Mit einem globalen Accelerator-Programm fördert er Startups, die innovative Lösungen für die Versicherungsbranche entwickeln. Dabei sind qualifizierte Teams, tiefes Branchenverständnis und Vertrauen die Schlüssel zum Erfolg.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Vertrauen als Schlüssel zum Erfolg</strong></h6>



<p>Doch Technologie allein reicht nicht. «Versicherung ist ein Vertrauensgeschäft. Startups müssen die Sprache der Branche sprechen und wirklich verstehen, wie Versicherung funktioniert. Nur so lassen sich nachhaltige Partnerschaften aufbauen», betont Bendelak. InsurTech ist für ihn mehr als reine Versicherungstechnologie. Ob Cybersecurity, KI oder Gesundheitslösungen, wenn die Innovation die Branche voranbringt, zählt sie zum Ökosystem. Die Nutzung von KI-Tools ermöglicht es Startups weltweit, auch aus weniger entwickelten Regionen erfolgreich zu sein.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Optimismus und Leidenschaft als Erfolgsfaktoren</strong></h6>



<p>Kobi Bendelak betont: «Wenn man etwas wirklich will, schafft man es.» Seine Erfahrung zeigt, dass neben harter Arbeit vor allem eine positive Einstellung und ein starkes Netzwerk entscheidend sind. So bringt er mit Insurtech Israel nicht nur Technologie voran, sondern auch Vertrauen und Professionalität in die globale Versicherungswelt.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinsame Mentalität</strong></h6>



<p>Trotz aller Unterschiede sieht Bendelak Parallelen zwischen Israel und der Schweiz: Unternehmergeist, Risikobereitschaft und die Fähigkeit, mit herausfordernden Rahmenbedingungen umzugehen. «Am Ende entscheidet die Haltung: Arbeitet hart, bleibt positiv und baut Netzwerke auf. Dann lassen sich Brücken von Tel Aviv nach Zürich und darüber hinaus schlagen».</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/insurtech-israel-kobi-bendelak-ceo-und-gruender/">InsurTech Israel: Kobi Bendelak ist CEO und Gründer</a></p>
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		<title>«Die Prämien der Vielen für die Verluste der Wenigen»</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Richard Leftley mit Mikroversicherungen Millionen Menschen absicherte und warum sein Modell auch für westliche Märkte Zukunft hat. In Afrika und Asien besitzen weniger als ein Prozent der Menschen eine Versicherung. Trotzdem leben sie täglich mit existenziellen Risiken, wie Krankheit, Unfall, Naturkatastrophen. Richard Leftley wollte das ändern. Als er 2002 MicroEnsure gründete, ahnte er nicht, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">«Die Prämien der Vielen für die Verluste der Wenigen» beschreibt es der Brite Richard Leftley.</span></div>



<p><strong>Wie Richard Leftley mit Mikroversicherungen Millionen Menschen absicherte und warum sein Modell auch für westliche Märkte Zukunft hat</strong>.</p>



<p>In Afrika und Asien besitzen weniger als ein Prozent der Menschen eine Versicherung. Trotzdem leben sie täglich mit existenziellen Risiken, wie Krankheit, Unfall, Naturkatastrophen. <a href="https://www.linkedin.com/in/richardleftley/" target="_blank" rel="noopener">Richard Leftley</a> wollte das ändern. Als er 2002 <strong>MicroEnsure</strong> gründete, ahnte er nicht, dass daraus eine der grössten Mikroversicherungsplattformen der Welt, mit über 64 Millionen versicherten Familien, entstehen würde. Heute gilt der Brite als Pionier des digitalen Embedded-Insurance-Modells. Und er ist überzeugt: Was in Lagos funktioniert, kann auch in London oder Berlin einen Nerv treffen.</p>



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<iframe loading="lazy" title="Embedded Insurance Era - Interview with Richard Leftley" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/4KFIK-9-Oxc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ein Text reicht: Versicherung per SMS</strong></h6>



<p>Was nach Science-Fiction klingt, ist in vielen afrikanischen Ländern Realität. Die Policen von MicroEnsure waren so simpel, dass sie sich in zwei Sätzen erklären liessen. «Wenn du stirbst, zahlen wir deiner Familie 1 000 Dollar. Keine Ausschlüsse. Keine seitenlangen Vertragswerke», beschreibt Leftley. Der Beitritt? Per SMS. Die Prämie? Zwischen drei Cent und einem Dollar pro Monat, abgebucht direkt vom Prepaid-Guthaben des Mobiltelefons.</p>



<p>Versichert wurden einfache, einkommensrelevante Risiken wie Tod, Unfall oder Krankenhausaufenthalte. Die Schadenssumme lag meist zwischen 500 und 2 000 Dollar: genug, um ein existenzielles Loch zu stopfen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Warum Mikroversicherungen in armen Ländern funktionieren</strong></h6>



<p>Leftley beobachtete früh: Wenn die Katastrophe ein ganzes Dorf trifft, versagt die «soziale Versicherung», das Prinzip, dass Freunde und Familie über WhatsApp kleine Beträge spenden. «Die Prämien der Vielen zahlen die Verluste der Wenigen. Aber wenn alle betroffen sind, hat niemand mehr etwas zu geben», so Leftley. Genau hier greift Versicherung im klassischen Sinn mit dem kollektiven Risikoausgleich über grosse geographische und soziale Distanzen.</p>



<p>Doch wie erreicht man Millionen armer Menschen, ohne Vertriebsnetz, ohne Bankkonto, ohne Bürokratie?</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Von der Mikrofinanzbank zum Telko-Giganten</strong></h6>



<p>Zunächst arbeitete MicroEnsure mit Mikrofinanzbanken zusammen, die ihren Kreditnehmern automatisch eine Versicherung einbetteten: ein klassisches B2B2C-Modell also. Ab 2009 erkannte Leftley das Potenzial von Mobilfunkanbietern. «Jeder, egal wie arm, hat ein Handy. Und jeder vertraut seinem Telko, weil er jeden Tag Guthaben kauft und es funktioniert.»</p>



<p>Die Idee: Telkos boten Versicherung als Bonus für besonders loyale Kunden an. Wer regelmässig Guthaben auflud, bekam kostenlos eine Lebensversicherung. Ergebnis: 20 Millionen neue Versicherte in nur 140 Tagen, was wahrscheinlich das am schnellsten wachsende freiwillige Versicherungsprodukt weltweit ist.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Versicherung als Loyalty-Booster, nicht als Produkt</strong></h6>



<p>«Telkos wollen keine Versicherung verkaufen. Sie wollen ein besserer Telko sein», erklärt Leftley. Versicherungen dienen als Differenzierungsmerkmal, ähnlich wie Bonuspunkte, nur mit sozialem Mehrwert. Der Clou: Die Versicherung wird nicht als Fremdprodukt vermarktet, sondern als zentraler Bestandteil der Marke.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Vom globalen Süden in den Norden: Embedded Insurance für alle</strong></h6>



<p>Die Erfahrungen aus Afrika und Asien inspirieren heute auch Produkte in Europa und den USA. Mit seinem zweiten Unternehmen, <a href="https://www.micglobal.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MIC Global</strong>,</a> entwickelte Leftley Mikroversicherungen für den westlichen Alltag:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Paket gestohlen? Automatische Entschädigung via Video-Türklingel.</li>



<li>Essen zu spät geliefert? «Food is late – food is free.»</li>



<li>Regentag im Urlaub? 200 Euro Entschädigung per App.</li>
</ul>



<p>Die Logik: kleine, häufige Schäden automatisch regulieren, um Vertrauen in das System «Versicherung» aufzubauen. «Wenn Leute spüren, dass Versicherung <em>funktioniert</em>, sind sie auch bereit, für Katastrophenfälle zu zahlen», so Leftley.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Migration absichern: Versicherungen für Geflüchtete</strong></h6>



<p>Mit seinem neuesten Projekt <strong><a href="https://www.linkedin.com/company/migrasure/" target="_blank" rel="noopener">Migrasure</a></strong> geht Leftley noch einen Schritt weiter: In Kooperation mit ARC Venture Studio baut er eine Versicherung für Geflüchtete in Europa auf. Sie deckt zentrale Hürden beim Übergang in ein eigenständiges Leben ab, beispielsweise Kautionen, Mietausfall oder Schäden in der Wohnung. Das Ziel: Vorurteile von Vermietern abbauen, Kommunen entlasten und Integration erleichtern.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Vier Erfolgsfaktoren für B2B-Partnerschaften</strong></h6>



<p>Leftleys Rezept für skalierbare Mikro- und Embedded-Produkte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Viele Kunden</strong>: Partner müssen grosse Reichweite haben.</li>



<li><strong>Hohe Nutzungshäufigkeit</strong>: Je öfter ein Kunde die Kernleistung nutzt, desto größer das Vertrauen in die Marke.</li>



<li><strong>Einfache Zahlungswege</strong>: Prepaid-Guthaben, Mobilwallets, digitale Konten.</li>



<li><strong>Relevantes Geschäftsproblem lösen</strong>: Loyalität, Differenzierung, Kundengewinnung.</li>
</ol>



<p>«Die besten Partnerschaften entstehen, wenn der Partner gar keinen Cent Provision will – weil die Versicherung ein echtes strategisches Problem löst.»</p>



<h6 class="wp-block-heading">«<strong>Ich glaube an Kapitalismus mit Sinn</strong>»</h6>



<p>Ob in Nigeria, Indonesien oder Deutschland, Leftleys roter Faden bleibt: soziale Wirkung und wirtschaftliche Tragfähigkeit müssen Hand in Hand gehen. «Ich bin Sozialunternehmer. Aber ohne Gewinn gibt es keine Investoren, keine Skalierung, keine Wirkung.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Was bleibt?</strong></h6>



<p>Richard Leftley hat gezeigt, dass Versicherung mehr sein kann als ein notwendiges Übel, wenn sie einfach, fair und sinnvoll eingebettet wird. Sein Modell ist keine Entwicklungshilfe, sondern Marktwirtschaft mit Herz. Und vielleicht liegt darin die eigentliche Zukunft der Branche.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/embedded-insurance-vom-hype-zur-strategie/">Embedded Insurance: Vom Hype zur Strategie</a></p>
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					<![CDATA[«Die Prämien der Vielen für die Verluste der Wenigen» beschreibt es der Brite Richard Leftley.]]>
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		<title>«Shōganai»: Wie die italienische Kreative Sonia Candy Sprachunterricht in risikobewusstes Infotainment verwandelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die italienische Influencerin und Lehrerin Sonia Candy hat sich mit einer Mischung aus Humor, Dialekt und Disziplin in Form von kurzen Englischlektionen eine erfolgreiche Marke aufgebaut. Jetzt ist sie in Tokio und wendet dieselbe kreative Strenge und pragmatische Risikophilosophie an, um ein neues Unternehmen zu gründen. Ihr Konzept bietet überraschende Erkenntnisse für Versicherer, die komplexe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">«Shōganai»: Wie Sonia Candy aus ihrem Sprachunterricht in Japan Infotainment macht.</span></div>



<p><strong>Die italienische Influencerin und Lehrerin Sonia Candy hat sich mit einer Mischung aus Humor, Dialekt und Disziplin in Form von kurzen Englischlektionen eine erfolgreiche Marke aufgebaut. Jetzt ist sie in Tokio und wendet dieselbe kreative Strenge und pragmatische Risikophilosophie an, um ein neues Unternehmen zu gründen. Ihr Konzept bietet überraschende Erkenntnisse für Versicherer, die komplexe Themen ansprechend vermitteln möchten.</strong></p>



<p>Sonia nennt im Video-Interview mit unserem Partner <a href="http://linkedin.com/in/philippe-sejalon" target="_blank" rel="noopener">Philippe Séjalon</a> von <a href="https://ingage.institute/" target="_blank" rel="noopener">The INGAGE Institute</a> ihre Formel «Infotainment»: kurze, lustige Sketche, die etwas Konkretes vermitteln. Sie spielt drei Versionen von sich selbst: die flüssig sprechende «coole» Rednerin, die verwirrte Lernende und die praktische Lehrerin. «Das bin alles ich», sagt sie. «Kleine Teile von mir.»</p>



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 <iframe loading="lazy" title="This Top Influencer knows how to get you to speak!" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/JJx1gA05brE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Die Formate reichen von der Übersetzung des römischen Dialekts ins Englische bis hin zu Liedern und Quizfragen. Das Ziel: Reibungsverluste reduzieren und den Erinnerungswert steigern, ohne zu vereinfachen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Tokio als kreatives Betriebssystem</strong></h6>



<p>Das Leben in Tokio gibt Sonia Grösse und Struktur, aufgeteilt in:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ordnung und Zuverlässigkeit</strong>: «Die Menschen halten sich an die Regeln &#8230; man muss nicht kämpfen, um etwas zu erreichen.»</li>



<li><strong>Reichhaltige Impulse</strong>: Kunst, Essen, Freunde und Geschichten liefern täglich neue Ideen.</li>



<li>Durch ein kleines Missgeschick in einer Sushi-Bar, als sich ein Familienmitglied am heissen Wasserhahn verbrannte, wurde ihr bewusst, dass Risiken überall lauern, oft mit kulturellen Nuancen.</li>
</ul>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Die 30-Minuten-Produktionsgewohnheit</strong></h6>



<p>Entgegen den Erwartungen entstehen ihre Videos oft innerhalb von 20 bis 30 Minuten von der Idee bis zur Veröffentlichung. Keine aufwendigen Vorbereitungen, nur gutes Licht und eine klare Aussage. Die Geschwindigkeit sorgt für konsistente Ergebnisse, und Konsistenz hält den Algorithmus und das Publikum bei Laune.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Viral ist zufällig. Qualität ist es nicht.</strong></h6>



<p>«Manchmal geht ein unausgereiftes Video viral, nicht das ausgefeilte.» Sonia jagt keinen Trends hinterher, an die sie nicht glaubt. Das Gegenmittel gegen Algorithmus-Angst ist das regelmässige Posten von Arbeiten, auf die man stolz ist.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Authentizität statt Imitation</strong></h6>



<p>Kritiker rieten ihr, den römischen Dialekt nicht mit englischen Anweisungen zu mischen. Sie behielt ihn trotzdem bei, weil er unverwechselbar und übertragbar ist: Die Lernenden können ihre römischen Ausdrücke ihrem eigenen Dialekt zuordnen und dann das Englische anwenden.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>KI: ein leistungsstarkes Werkzeug, kein Ersatz für Lehrer</strong></h6>



<p>Sonia nutzt KI täglich zum Üben der japanischen Sprache: Flashcards, On-Demand-Übungen, sogar Konversationskorrekturen. Aber sie ist sich sicher: «Ich lerne immer noch mehr in einem menschlichen Unterricht.» Die Verlegenheit nach einem Fehler, so argumentiert sie, festigt das Gelernte und schafft einen Motivationskreislauf, den KI noch nicht vollständig nachbilden kann.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ein Unternehmen in Japan aufbauen</strong></h6>



<p>Nachdem sie ihren traditionellen Job gekündigt hatte, schrieb Sonia auf, was sie wollte: Freiheit, Reisen, Zeit für sich. Es folgten Online-Kurse, und jetzt baut sie eine auf Japan spezialisierte Englischakademie auf. Sie delegiert Zahlen und Marketing an Profis, lernt, was sie lernen muss, und hält die Produktqualität für unverhandelbar.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Risikobereitschaft: Minimieren, entscheiden, akzeptieren – Shōganai</strong></h6>



<p>Sonia bewertet Nachteile, investiert in Qualität, wählt fähige Partner aus und akzeptiert dann das verbleibende Risiko. «Man kann es minimieren, aber das Risiko bleibt bestehen. Irgendwann ist es <em>shōganai</em>, es lässt sich nicht vermeiden.» (Shoganai: akzeptieren, was nicht kontrollierbar ist.&nbsp;Shoganai bedeutet aus dem japanischen übersetzt so viel wie «es ist nun mal so». Das bedeutet unvorhergesehene Dinge oder Situationen, die sich nicht ändern lassen, so zu akzeptieren, wie sie sind.)</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Vertrauen als Kapital: Der Sponsor-Filter</strong></h6>



<p>Sie arbeitet nur mit Marken zusammen, die sie wirklich empfehlen kann. Der Grund dafür ist einfach: Das Vertrauen des Publikums ist wichtiger als kurzfristige Einnahmen<strong>.</strong> In der Versicherungsbranche gilt diese Lektion seit jeher.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Sprachunterricht, der sich auszahlt</strong></h6>



<p>Sie empfiehlt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fangen Sie früh mit der Aussprache an</strong>: Italiener legen oft zu viel Wert auf Grammatik.</li>



<li><strong>Üben Sie unter Druck</strong>: Radio, Live-Shows und Bühnenauftritte haben ihr beigebracht, ruhig zu bleiben und sich schnell zu erholen.</li>
</ul>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ein Leitfaden für Versicherer</strong></h6>



<p>Möchten Sie Risiken greifbar machen, ohne langweilig zu sein? Probieren Sie Sonias Toolkit aus:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Skizzieren Sie das Risiko</strong>: Kurze Szenarien, die alltägliche Risiken (Reisen, Cyber, Zuhause, Gesundheit) dramatisieren.</li>



<li><strong>Segmentieren Sie nach Personas</strong>: «Selbstbewusste», «Verwirrte» und «Coachbare»: spiegeln Sie die Denkweise Ihrer Kunden wider.</li>



<li><strong>Liefern Sie schnell</strong>: Kleine, tägliche Erklärungen sind besser als vierteljährliche Epen.</li>



<li><strong>Bleiben Sie authentisch</strong>: Verwenden Sie lokale Sprache oder Dialekte, um die Relevanz zu erhöhen.</li>



<li><strong>Lerninstrumente</strong>: Quizfragen, Mikroaufgaben und «Finde den Fehler»-Aufgaben fördern die Merkfähigkeit.</li>



<li><strong>Vertrauen bewahren</strong>: Bewerben Sie nur Produkte, die Sie Ihrer Familie empfehlen würden.</li>
</ol>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ratschläge für angehende Kreative (und Innovatoren)</strong></h6>



<p>Fangen Sie an, bevor Sie bereit sind. Kennen Sie Ihre Stärken. Lagern Sie aus, was Sie belastet. Seien Sie unerbittlich authentisch. Wenn eine Idee Ihrem Bauchgefühl entspricht, werden Sie auch dann noch stolz auf Ihre Arbeit sein, wenn sie scheitert.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>In Zukunft</strong></h6>



<p>Sonias Dreijahresplan: Ihr japanisches Unternehmen richtig zum Laufen bringen, auf dem Weg zu einer eigenen Akademie. Denken Sie an <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qTZK-cZVES8" target="_blank" rel="noopener">«Sonia Candy, Tokyo»</a>. Das langfristige Ziel verbindet Handwerk, Gemeinschaft und die ruhige Akzeptanz, dass manche Risiken nicht beseitigt, sondern nur respektiert werden können.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Hören, sehen und lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/europa-verschlaeft-verteidig-riskiert-ueberle/">Europa verschläft seine Verteidigung und riskiert sein Überleben</a></p>
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		<title>Europa verschläft seine Verteidigung und riskiert sein Überleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Christophe Gomart, Ex-General und heute Vizepräsident im EU-Verteidigungsausschuss, sagt, was viele denken, aber kaum einer ausspricht: Wer den Frieden will, muss bereit sein, Krieg zu führen. Europa hat keine Zeit mehr zu verlieren und darf sich nicht länger auf den grossen Bruder USA verlassen 36 Jahre diente Gomart in der französischen Armee, kommandierte Spezialkräfte, leitete [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Europa verschläft seine Verteidigung: «Ohne Waffen keine Diplomatie».</span></div>



<p><strong>Christophe Gomart, Ex-General und heute Vizepräsident im EU-Verteidigungsausschuss, sagt, was viele denken, aber kaum einer ausspricht: Wer den Frieden will, muss bereit sein, Krieg zu führen. Europa hat keine Zeit mehr zu verlieren und darf sich nicht länger auf den grossen Bruder USA verlassen</strong></p>



<p>36 Jahre diente Gomart in der französischen Armee, kommandierte Spezialkräfte, leitete den Militärgeheimdienst und war 2013 mitten im Einsatz in Mali. Heute sitzt er im Europäischen Parlament und ringt mit einer neuen Realität: In Brüssel gibt es keine klaren Befehle, nur Mehrheiten. «Manchmal ist das frustrierend», sagt er. «Im Militär konnte ich entscheiden. In der Politik muss ich verhandeln, während die Uhr tickt.»</p>



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<iframe loading="lazy" title="How to prevent a global conflict? - An interview with General Gomart" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/jKLfeud0y8c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h6 class="wp-block-heading"><strong>Die Illusion der Sicherheit</strong></h6>



<p>Für <a href="http://linkedin.com/in/christophe-gomart-b75aa216b" target="_blank" rel="noopener">Christophe Gomart</a> ist die Selbstzufriedenheit Europas brandgefährlich. «Seit 1945 haben wir uns auf die USA verlassen. Das war bequem, aber es hat uns schwach gemacht.» Seine Bedrohungsliste ist lang: Russland, Iran, China, die Türkei, islamistischer Terror, und ein Amerika, das kein starkes Europa will. «Alle wollen uns spalten. Wir haben vergessen, wer wir sind.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Drei Pfeiler für ein wehrhaftes Europa</strong></h6>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Industrie bündeln:</strong> Schluss mit Rüstungs-Zersplitterung: «17 verschiedene Panzer, 15 Kampfjets, das ist Wahnsinn. Wir brauchen europäische Champions wie Airbus.»</li>



<li><strong>Eigenes Kommando: </strong>Ein europäisches «Command and Control»-Hauptquartier, das Einsätze plant und führt. Keine Ersatz-NATO, sondern Handlungsfähigkeit ohne Blockaden.</li>



<li><strong>Moralische Aufrüstung:</strong> Junge Europäer müssen wissen, was Krieg bedeutet. Freiwilligendienste und Aufklärung in Schulen sollen Wehrhaftigkeit und Zusammenhalt stärken.</li>
</ol>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>«Ohne Waffen keine Diplomatie»</strong></h6>



<p>Sein erster Erfolg in Brüssel: 1,5 Milliarden Euro für das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/European_Defence_Industry_Programme" target="_blank" rel="noopener">«European Defence Industry Programme»</a>. Doch das ist nur der Anfang, denn Gomart fordert 20 Milliarden jährlich. «Diplomatie ohne Waffen ist wie Musik ohne Instrumente», zitiert er Bismarck. Sein Kernargument: Abschreckung schafft Frieden, nicht naive Abrüstung.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Technologie entscheidet</strong></h6>



<p>Für Gomart ist Verteidigung längst auch Hightech. KI, Drohnen, Weltraum, Quantencomputing: hier droht Europa den Anschluss zu verlieren. Ein besonders krasses Beispiel: 80 Prozent der EU-Firmendaten liegen auf US-Servern. «Wir zahlen jährlich 224 Milliarden Euro für amerikanische Clouds. Für weniger könnten wir eine eigene bauen. Das ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Keine Zeit mehr für Illusionen</strong></h6>



<p>Gomarts Zeithorizont ist klar: «Wer morgen einsatzfähige Streitkräfte will, muss heute anfangen.» Panzer, Schiffe, Ausbildung: alles dauert Jahre. «Die Bedrohungen sind real, die Uhr tickt. Wir können nicht warten, bis der Feind vor der Tür steht.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Hoffnung ist kein Plan,  aber ein Antrieb</strong></h6>



<p>Trotz aller Warnungen bleibt er Optimist: «Europa hat Wissen, Fähigkeiten und den Willen. Aber wir müssen aufwachen.» Sein Fazit ist scharf: «Optimismus ohne Handeln ist nur Träumerei.»</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Hören, sehen und lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/gipfelstuermerin-christine-theodorovics-ceo/">Gipfelstürmerin: Wie es ist eine CEO zu sein mit Christine Theodorovics, CEO der Baloise Luxemburg</a></p>
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		<title>Gipfelstürmerin: Wie es ist eine CEO zu sein mit Christine Theodorovics, CEO der Baloise Luxemburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Während der Sommerferien, einschliesslich heute, machen auch die Podcasts von thebrokernews Pause. Stattdessen zeigen wir interessante Videointerviews und Podcasts mit Visionären und Wegbereitern aus der ganzen Welt. «Boring is the new sexy»: so beschreibt Dr. Christine Theodorovics, CEO von Baloise Luxemburg, die Essenz des Versicherungsgeschäfts. Denn trotz aller Disruptionen in der Finanz- und Versicherungsbranche bleibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Gipfelstürmerin Christine Theodorovics ist CEO der Baloise Luxemburg.</span></div>



<p><strong>Während der Sommerferien, einschliesslich heute, machen auch die Podcasts von thebrokernews Pause. Stattdessen zeigen wir interessante Videointerviews und Podcasts mit Visionären und Wegbereitern aus der ganzen Welt.</strong></p>



<p>«Boring is the new sexy»: so beschreibt <a href="http://linkedin.com/in/ctheodorovics" target="_blank" rel="noopener">Dr. Christine Theodorovics</a>, CEO von <a href="https://www.baloise.lu/de/unsere-gesellschaft.html" target="_blank" rel="noopener">Baloise Luxemburg</a>, die Essenz des Versicherungsgeschäfts. Denn trotz aller Disruptionen in der Finanz- und Versicherungsbranche bleibt eines unverändert: Kunden erwarten Verlässlichkeit. Doch wie bringt man diese Verlässlichkeit in Einklang mit dem Druck zur Digitalisierung?</p>



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<iframe loading="lazy" title="Climbing Insurance Mountains - Exclusive interview with Christine Theodorovics" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/98RUyYitshM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Der Spagat zwischen Stabilität und Wandel</strong></h6>



<p>Baloise ist kein Start-up, sondern ein 160 Jahre altes Traditionsunternehmen mit Sitz in Basel. Dennoch steht der Konzern wie die gesamte Branche vor einem massiven Umbruch. «Digitalisierung und Automatisierung sind kein Nice-to-have mehr, sondern ein Muss», sagt Theodorovics. Als sie vor knapp einem Jahr die Leitung der Baloise Luxemburg übernahm, war klar: Der Transformationsprozess muss nicht nur technologisch, sondern auch kulturell gelingen.</p>



<p>Gleichzeitig gilt es, das bestehende Geschäft stabil zu halten. Mit einem Marktanteil von 12 bis 13 Prozent ist Baloise ein Schwergewicht im Luxemburger Versicherungsmarkt und durch seine Rolle als grösster ausländischer Versicherer ein wichtiger Akteur in Wirtschaft und Politik des Landes.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Teamaufbau in der Sturm- und Drangphase</strong></h6>



<p>«Wir sind gerade in einer Phase, in der sich das Führungsteam neu formiert», erklärt die CEO. Mehrere Pensionierungen, ihr eigener Start und offene Positionen erfordern Fingerspitzengefühl. Denn Kultur passe nicht in ein Handbuch: «Die fachliche Qualifikation ist wichtig, aber genauso entscheidend ist, ob jemand ins Team passt.»</p>



<p>Ihre Strategie? Transparenz. «Wenn Mitarbeitende verstehen, warum Entscheidungen getroffen werden, akzeptieren sie diese eher, auch wenn sie nicht begeistert sind», so Theodorovics. Dieses Prinzip erinnert an Schweizer Konsensdemokratie. Kein Zufall, schliesslich lebt die Managerin seit über 20 Jahren in der Schweiz.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Innovation ohne Selbstzweck</strong></h6>



<p>Versicherungen gelten nicht gerade als Innovationsmotoren. Doch Theodorovics sieht enormes Potenzial, vor allem durch Künstliche Intelligenz. «Die grössten Sprünge erwarten wir in der Schadenbearbeitung und Betrugserkennung. Hier liegen enorme Kostentreiber.» Baloise testete bereits vor einem Jahr KI-gestützte Prozesse «nicht als Modeerscheinung, sondern weil sie echten Mehrwert bringen.»</p>



<p>Andere Buzzwords wie Web3 und weitere betrachtet sie gelassen: «Spannend, aber im Moment eher ein Gadget. In Luxemburg erwarte ich nicht, dass Kundinnen und Kunden morgen im Metaverse ihre Versicherung abschliessen.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Partnerschaften statt Konkurrenz zu Insurtechs</strong></h6>



<p>Und die «jungen, sexy» Insurtechs? «Wir sehen sie nicht als Feinde, sondern als Partner“» sagt Theodorovics. Baloise investiert selektiv in Startups und kooperiert, wenn es zum Kerngeschäft passt. Denn Innovation müsse sich rechnen: «Wir wollen nicht disruptiv um jeden Preis sein, sondern Prozesse smarter machen.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Fokus auf das Kerngeschäft – mit smarter Technik</strong></h6>



<p>Trotz aller Modernisierung bleibt der Anspruch: solide Underwriting- und Schadenprozesse. «Das mag langweilig klingen, aber in der Versicherung ist Verlässlichkeit sexy», so Theodorovics. Gleichzeitig will sie in den kommenden zwei Jahren Marktanteile ausbauen, lokal wie international. Baloise Luxemburg betreut neben dem Heimatmarkt auch internationale Lebensversicherungsgeschäfte in Ländern wie Italien, Frankreich und Portugal.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ratschlag an die nächste Generation</strong></h6>



<p>Als eine der wenigen Frauen in der Spitze der Branche gibt Theodorovics jungen Kolleginnen einen klaren Rat: «Nicht zögern, einfach machen! Bewerbt euch, nehmt Chancen wahr. Wenn euch jemand eine Rolle anbietet, gibt es einen Grund dafür.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Blick nach vorn</strong></h6>



<p>In zwei Jahren möchte Christine Theodorovics ein eingespieltes Führungsteam sehen, das eine effizientere, digitalisierte Organisation steuert. Ihr Credo: «Transformation ist kein Projekt mit Enddatum, sie ist Dauerzustand.» Wer dabei erfolgreich sein will, muss beides können: das Geschäft stabil führen und den Wandel aktiv gestalten.</p>



<p>Der Fall Baloise Luxemburg zeigt, wie etablierte Versicherer ihre DNA bewahren und dennoch in die digitale Zukunft investieren. Transparenz, Teamkultur und gezielte Technologieeinsätze sind dabei keine Schlagworte, sondern Erfolgsfaktoren.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Hören und lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/europas-weckruf-general-trinquand-zu-risiken/">Europas Weckruf: General&nbsp;Trinquand über Risiken, Verteidigung und Werte</a></p>
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		<title>Europas Weckruf: General Trinquand über Risiken, Verteidigung und Werte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Während der Sommerferien, einschliesslich heute, machen auch die Podcasts von thebrokernews Pause. Stattdessen zeigen wir interessante Videointerviews und Podcasts mit Visionären und Wegbereitern aus der ganzen Welt. In diesem Interview warnt General&#160;Dominique&#160;Trinquand vor den vernetzten Schwachstellen Europas. Unterseekabel sind das Rückgrat unserer digitalen Welt, Klimawandel und Migration verändern Grenzen und Mächte, und die europäische Verteidigung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Europas Weckruf: General Trinquand über Risiken, Verteidigung und Werte.</span></div>



<p><strong>Während der Sommerferien, einschliesslich heute, machen auch die Podcasts von thebrokernews Pause. Stattdessen zeigen wir interessante Videointerviews und Podcasts mit Visionären und Wegbereitern aus der ganzen Welt.</strong></p>



<p>In diesem Interview warnt General&nbsp;Dominique&nbsp;Trinquand vor den vernetzten Schwachstellen Europas. Unterseekabel sind das Rückgrat unserer digitalen Welt, Klimawandel und Migration verändern Grenzen und Mächte, und die europäische Verteidigung hängt immer noch von den USA ab. Gleichzeitig fordert der ehemalige Chef der französischen UN‑Mission mehr Dialog, Bildung und Mut zur eigenen Verteidigungsfähigkeit.</p>



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<iframe loading="lazy" title="Europe&#039;s Wake-Up Call - Interview with General Dominique Trinquand" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MnViv8DZX7Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h6 class="wp-block-heading"><strong>Vom kalten Krieg zu einer multipolaren Welt</strong></h6>



<p>Trinquand stellt gleich zu Beginn klar, dass die globale Ordnung im Umbruch ist. Nach dem Fall der Sowjetunion prägten zwei Supermächte das Geschehen, doch mit den Terroranschlägen vom 11.&nbsp;September&nbsp;2001 und dem Aufstieg der BRICS‑Staaten wuchs der Druck auf die westliche Dominanz. «Putin will die Welt ändern», warnt der General, während China und andere Staaten mit neuen Handelsrouten und Ressourcenprojekten Einfluss gewinnen. Migration, Drogenhandel und der internationale Warenstrom verflechten Kontinente stärker denn je. China produziert etwa die Hälfte seiner Industriegüter für westliche Kunden. Gleichzeitig drängen junge Arbeitskräfte aus Afrika nach Europa, weil der alte Kontinent demografisch altert.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Klimawandel: Grenzen verschieben sich, Schengen wird zum Limes</strong></h6>



<p>Der Klimawandel verstärkt diese Dynamik. Während Kolonialmächte im 19.&nbsp;und 20.&nbsp;Jahrhundert Grenzen willkürlich zogen, akzeptieren Staaten sie heute als Grundlage für Dialoge, etwa das Schengen‑Regime, das Trinquand mit den Limes des Römischen Reichs vergleicht. Der General prognostiziert, dass der schmelzende Nordpol neue Seewege öffnet und Extremwetter zu Migration zwingt. Europa müsse daher seine Aussengrenzen sichern und dennoch offen bleiben für den Austausch: «Ein Krieg entsteht, wenn es keine Grenzen gibt, wie zwischen Israel und Palästina.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Handelsströme, Migration und Drogen</strong></h6>



<p>Als wesentlichen Wandel bezeichnet Trinquand die drei «Ströme», die unsere Welt prägen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Handel:</strong> Chinas «Neue Seidenstrasse» versorgt westliche Märkte, Europas Wirtschaft hängt von chinesischen Produkten ab.</li>



<li><strong>Migration:</strong> Junge Menschen aus Afrika und Südamerika wandern in alternde Gesellschaften in Europa und Nordamerika aus.</li>



<li><strong>Drogen:</strong> Kokain aus Südamerika und Opiate aus dem Nahen Osten gelangen in westliche Konsumzentren.</li>
</ul>



<p>Diese Bewegungen seien strategisch. Europa müsse lernen, sie zu steuern, statt nur über Produzenten zu klagen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Unterseekabel: Achillessehne der Digitalisierung</strong></h6>



<p>Für Aufsehen sorgt Trinquands Einschätzung der Internetinfrastruktur: Rund 97&nbsp;Prozent aller globalen Daten reisen durch Unterseekabel. Während sich Medien oft auf Satelliten konzentrieren, erklären General und Moderator, dass Kabel wegen der geringeren Verzögerung bevorzugt werden. Kabelschiffe verlegen immer mehr Leitungen, und Frankreich besitzt sogar zwei Drittel der weltweit eingesetzten Kabelschiffe. Dennoch gebe es keine absolute Sicherheit: «Ein Kabel zu kappen ist einfach, doch dann schneidet man auch die eigene Kommunikation ab», warnt Trinquand. Mehrere redundante Routen und Satelliten könnten Unterbrechungen begrenzen. Trotzdem bleibe das Risiko. Er rät Unternehmen, den Ernstfall zu proben: «Schalten Sie Ihr System ab und prüfen Sie, wie Sie weiterarbeiten.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Europäische Verteidigung: «Wir sind verwöhnte Kinder</strong>»</h6>



<p>Im Kapitel zur europäischen Verteidigung findet der General deutliche Worte. Er erinnert an Präsident Macrons Kritik an der «hirntoten» NATO und hält fest, dass die Allianz dank Russlands Angriff auf die Ukraine wiederbelebt wurde. Dennoch sieht er Abhängigkeiten: 60&nbsp;Prozent der militärischen Ausrüstung in Europa stammen aus den USA. In seinen Augen lähmt das 27‑Nationen‑Gefüge schnelle Entscheidungen, anstatt auf den Ausgang der US‑Wahl zu hoffen, hätten Europäer ihre eigene Verteidigung aufbauen müssen. Paradoxerweise hoffte Trinquand auf einen Wahlsieg Donald&nbsp;Trumps, weil dies Europas Politikern die Dringlichkeit vor Augen führen würde.</p>



<p>«Wir hatten 30 glorreiche Jahre des Wachstums, gefolgt von 30 faulen Jahren. «Wir sind verwöhnte Kinder“» sagt er. Europa müsse in gemeinschaftliche Rüstungsprojekte wie KNDS und den MGCS‑Kampfpanzer investieren und die Bevölkerung für den Militärdienst gewinnen. Jungen Offizieren empfiehlt er eine Haltung aus Ethik, Ausbildung und physischer Härte, denn «das Leben ist ein Kampf».</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Künstliche Intelligenz und ethische Kriegsführung</strong></h6>



<p>Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen laut Trinquand, dass Drohnen, robotische Systeme und KI‑gestützte Zielwahl den Kampf verändern. Während das US‑Militär Milliarden in neue digitale Systeme steckt, plädiert er für Vorsicht: «Der Mensch muss immer hinter dem System stehen; die Entscheidung darf nicht die Maschine treffen». Er warnt vor einer «Terminator»-Fantasterei, bei der autonome Waffensysteme ohne menschliche Kontrolle agieren.</p>



<p>Der General berichtet von Piloten, die mithilfe von KI Ziele identifizieren, aber am Ende den Abzug selbst betätigen. Solche Entscheidungen seien belastend, betont er, und fordern eine robuste ethische Ausbildung. Gleichwohl müssen europäische Armeen die neuen Technologien beherrschen, um gegenüber autoritären Staaten nicht ins Hintertreffen zu geraten.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Privatisierung des Krieges – Starlink und Co.</strong></h6>



<p>Trinquand sieht die wachsende Macht privater Unternehmen im Sicherheitsbereich kritisch. Elon&nbsp;Musk konnte den ukrainischen Streitkräften dank Starlink schnelle Datenverbindungen liefern, aber er drohte auch, den Dienst bei bestimmten Angriffen zu sperren. «Wie kann ein einzelner Mann über das Schicksal eines Landes entscheiden?», fragt der General und erinnert daran, dass die US‑Regierung die Kosten trug. Europa brauche eigene Satellitenprogramme wie Galileo, um nicht von privaten Akteuren abhängig zu werden.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Europas Stellung bei KI und Cloud</strong></h6>



<p>Auf die Frage, ob Europa den Wettlauf um künstliche Intelligenz und Cloud‑Technologien verliert, antwortet Trinquand differenziert: Die EU habe spät begonnen, verfüge aber über erstklassige Mathematiker und Quantenforscher. Die EU‑KI‑Verordnung sei weltweit führend in der Regulierung, doch bei Investitionen liege Europa hinter den USA zurück. In Sachen Cloud warnte er vor übermässiger Abhängigkeit von US‑Anbietern und chinesischen Diensten. Französische Anbieter wie OVH oder Orange spielten bisher nur eine Nebenrolle. Um Souveränität zu wahren, müsse Europa eigene Infrastrukturen entwickeln.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Werte, Bildung und Resilienz</strong></h6>



<p>Trinquand schliesst das Gespräch mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für Bildung. Anhand persönlicher Geschichten – sein Vater wurde in Algerien getötet, sein Grossvater überlebte Auschwitz – betont er, wie hart die europäische Freiheit erkämpft wurde. Philosophieunterricht und Geschichtskenntnis seien notwendig, um Fake News und Propaganda zu erkennen.</p>



<p>Er wendet sich gegen eine «woke» Haltung, die alles relativiere, und gleichzeitig gegen totalitäre Tendenzen. Junge Europäer müssten verstehen, dass ihre Freiheiten nicht selbstverständlich sind. «Bringt Kinder in die Welt, sie werden sie verändern», fordert er und erinnert daran, dass Generationen vor uns für Demokratie und Wohlstand gekämpft hätten.</p>



<p>Auch in Zeiten sozialer Medien rät der General dazu, der Versuchung einseitiger Kanäle zu widerstehen. Ob bei Protesten an Eliteuniversitäten oder in der internationalen Politik. Zuhören und der Dialog mit Andersdenkenden seien unverzichtbar, selbst wenn es unbequem wird.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Frieden stiften und die UNO reformieren</strong></h6>



<p>Als ehemaliger UN‑Diplomat verteidigt Trinquand die Vereinten Nationen. Trotz berechtigter Kritik sei die UNO ein einzigartiges Forum, in dem 193 Staaten täglich miteinander sprechen können. Er fordert eine Reform des Sicherheitsrats, eine Ausweitung der ständigen Sitze und eine Einschränkung des Vetorechts. Wer eine Karriere in internationalen Organisationen anstrebt, solle die kulturelle Vielfalt annehmen, ohne naiv zu sein.</p>



<p>«Die Zukunft ist nur die organisierte Gegenwart», zitiert Trinquand Antoine de&nbsp;Saint‑Exupéry. Wenn Europa seine Werte verteidigt, seine Verteidigungsfähigkeit ausbaut und den Dialog sucht, könnte es Vorbild für andere Regionen bleiben.</p>



<p>Dieser Artikel fasst die zentralen Aussagen von General Dominique&nbsp;Trinquand zusammen: Er erklärt, warum Europas digitale Infrastruktur über Unterseekabel so verwundbar ist, beschreibt die neuen geopolitischen Machtverhältnisse und fordert mehr Eigenständigkeit bei Verteidigung und Technologie. Außerdem hebt er die Bedeutung von Bildung und Wertevermittlung hervor, um Fake News und Propaganda zu begegnen.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Hören und lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/risiken-neu-denken-mit-steve-arora-von-axis/">Risiken neu denken: Wie Steve Arora sieht, wie Disruption die Versicherungsbranche verändert</a></p>
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		<title>Risiken neu denken: Wie Steve Arora sieht, wie Disruption die Versicherungsbranche verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Während der Sommerferien, einschliesslich heute, machen auch die Podcasts von thebrokernews Pause. Stattdessen zeigen wir interessante Videointerviews und Podcasts unseres Partners The INGAGE Institute. Heute mit Steve Arora. In einem offenen Gespräch mit Philippe Séjalon stellte Steve Arora, renommierter ehemaliger CEO von Axis Re, Unternehmer, Vorstandsmitglied, Berater und WEF Young Global Leader, eine kühne Diagnose [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Risiken neu denken: Steve Arora im Videointerview mit Phil Séjalon.</span></div>



<p><strong>Während der Sommerferien, einschliesslich heute, machen auch die Podcasts von thebrokernews Pause. Stattdessen zeigen wir interessante Videointerviews und Podcasts unseres Partners </strong><a href="https://ingage.institute/" target="_blank" rel="noopener"><strong><u>The INGAGE Institute</u></strong></a><strong>. Heute mit Steve Arora.</strong></p>



<p>In einem offenen Gespräch mit Philippe Séjalon stellte <a href="http://linkedin.com/in/stevearora" target="_blank" rel="noopener"><u>Steve Arora</u></a>, renommierter ehemaliger CEO von Axis Re, Unternehmer, Vorstandsmitglied, Berater und WEF Young Global Leader, eine kühne Diagnose der grössten Herausforderungen und Chancen für die Versicherungs- und Rückversicherungsbranche. Von Klimabedenken bis hin zu den Chancen und Risiken der Technologie entwarf Arora eine Vision für eine Branche, die vor einer Neugestaltung steht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="In the skin of a reinsurance CEO - Interview with Steve Arora" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/CilUIVeh4LE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der globale Versicherungs- und Rückversicherungssektor steht vor einer einzigartigen Kombination von Herausforderungen. «Wir haben eine Mischung aus steigender Inflation, steigenden Zinsen, langsamem Wachstum, Problemen in der Lieferkette und Volatilität an den Finanzmärkten», sagte Arora und zeichnete ein Bild einer Branche, die von wirtschaftlichen Turbulenzen auf die Probe gestellt wird. Er scheute auch nicht vor geopolitischen Themen zurück und verwies auf die anhaltenden Kriege und «wachsenden Spannungen zwischen vielen Nationen» als Anzeichen für eine zunehmende Komplexität der Schadensfälle.</p>



<p>«Die Gesellschaft wird mit diesen Auswirkungen konfrontiert sein, und wenn man in einem risikobehafteten Geschäft tätig ist, muss man wohl davon ausgehen, dass die Häufigkeit komplexer Schadensfälle weiter zunehmen wird.»</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Preissetzungsmacht und Marktverhärtung: eine lang erwartete Veränderung</strong></h6>



<p>Nach Jahren schwacher Rentabilität, insbesondere in der Rückversicherung, glaubt Arora, dass die Branche vor einer Marktbereinigung steht. Er betonte: «Es war eine sehr schwierige Phase mit sechs Jahren schlechter Rentabilität &#8230; Nach dem Hurrikan Ian scheint sich der Markt endlich zu verschieben &#8230; Die Preise werden steigen, und ich denke, das gibt uns eine echte Chance auf starke Renditen.» Dieser <em>härtere</em> Markt ist laut Arora überfällig und signalisiert eine Rückkehr zu einer nachhaltigen Versicherungswirtschaft.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Innovation am Horizont: Blockchain, KI und das Metaversum</strong></h6>



<p>Arora sieht die Branche in jeder Hinsicht reif für disruptive Veränderungen. Er beschrieb den Sektor als «schreiend nach Disruption», da Technologien bereitstehen, um langjährige Prozesse auf den Kopf zu stellen. In Bezug auf Blockchain äußerte sich Arora zurückhaltend: Zwar biete die Technologie „einen hohen Mehrwert in Bezug auf Vertrauen und Sicherheit“, doch gebe es noch «grosse Hindernisse» für eine breite Akzeptanz, darunter die Notwendigkeit, Verträge neu zu definieren.</p>



<p>Auch künstliche Intelligenz und das Metaversum fanden Beachtung. Arora glaubt, dass sie alles von der Risikoprüfung bis zur Zusammenarbeit neu gestalten können, auch wenn «einige grosse Fragen &#8230; geklärt werden müssen». Er ermutigt Führungskräfte, sich auf diese Veränderungen einzulassen und sie nicht zu scheuen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Neudefinition von Beziehungen: Vertrauen und Partnerschaft in der neuen Ära</strong></h6>



<p>Die Kundenbindung muss überdacht werden. Arora wies auf die Notwendigkeit hin, Partnerschaften «zu klären und möglicherweise neu zu definieren», da traditionelle Beziehungsmodelle oft einseitig waren. Angesichts der sich verändernden Marktdynamik sieht er die Chance, ausgewogenere, für alle Seiten vorteilhafte Verbindungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Der Faktor Mensch: Führung, Ausgeglichenheit und Inspiration</strong></h6>



<p>Für Arora geht es bei Führung um mehr als strategische Entscheidungen, es geht um persönliche Belastbarkeit, Anpassungsfähigkeit und Authentizität. Er verriet sein eigenes Rezept für Ausgeglichenheit: Wandern im Schweizer Engadin und Zeit mit der Familie. Sein Rat an seine Kollegen: Die breitere soziale Rolle der Branche anerkennen, anpassungsfähig bleiben und den Menschen in den Mittelpunkt stellen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Der Weg in die Zukunft: Veränderungen annehmen, um langfristig relevant zu bleiben</strong></h6>



<p>Steve Aroras Perspektive ist klar: Der Versicherungs- und Rückversicherungssektor steht zwar «vor bedeutenden Veränderungen», aber seine Führungskräfte müssen den Moment nutzen. Ob bei der Bewältigung makroökonomischer Schocks oder als Vorreiter der digitalen Transformation – Erfolg werden diejenigen haben, die innovativ sind, zusammenarbeiten und sich unermüdlich auf die Zukunft konzentrieren.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p><em>Das Interview wurde vor 2 Jahren geführt.</em></p>



<p>Lesen und hören Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/europas-10-milliarden-euro-wette-auf-deeptech/"><u>Europas 10-Milliarden-Euro-Wette auf Deep Tech: Einblicke von Michiel Scheffer</u></a></p>
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		<title>Europas 10-Milliarden-Euro-Wette auf Deep Tech: Einblicke von Michiel Scheffer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Während den Sommerferien, so auch heute, sind auch die Podcasts von thebrokernews in den Ferien. An ihrer Stelle zeigen wir interessante Video-Interviews und Podcasts von unserem Partner, The INGAGE Institute. Heute mit Michiel Scheffer. Im globalen Wettlauf um technologische Führerschaft steht Europa vor der Herausforderung, seine industrielle und innovative Stärke gegenüber China und den USA [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Europas 10-Milliarden-Euro-Wette auf Deep Tech: Michiel Scheffer, Präsident des EIC im Interview.</span></div>



<p><strong>Während den Sommerferien, so auch heute, sind auch die Podcasts von thebroker<em>news </em>in den Ferien. An ihrer Stelle zeigen wir interessante Video-Interviews und Podcasts von unserem Partner, <a href="https://ingage.institute/" target="_blank" rel="noopener">The INGAGE Institute</a>. Heute mit Michiel Scheffer.</strong></p>



<p>Im globalen Wettlauf um technologische Führerschaft steht Europa vor der Herausforderung, seine industrielle und innovative Stärke gegenüber China und den USA zu behaupten. <a href="http://linkedin.com/in/michielscheffer" target="_blank" rel="noopener">Michiel Scheffer</a>, Präsident des <a href="https://eic.ec.europa.eu/index_en" target="_blank" rel="noopener">European Innovation Council (EIC)</a>, erläutert Europas 10-Milliarden-Euro-Plan zur Förderung von Deep Tech und die Strategien, um im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz wettbewerbsfähig zu bleiben.</p>



<p>Das EIC soll Europas Stärke in der Forschung nutzen, um daraus marktführende Unternehmen zu schaffen. Der Fokus liegt auf <strong>Deep Tech</strong>, Innovationen mit langem Entwicklungszyklus und hohem Risiko, wie etwa KI-Chips, medizinische Bildgebung oder neue Energiespeicher.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="The 10 billion Euro Man - Exclusive Interview with Michiel Scheffer" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/E03mUt6Fq4w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Deep Tech?</strong></h6>



<ul class="wp-block-list">
<li>Basierend auf fundamentalen wissenschaftlichen Fortschritten</li>



<li>Entwicklungszeiten von 3–10 Jahren</li>



<li>Beispiele: KI-Chips, medizinische Bildgebung, Batterietechnologien</li>
</ul>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Finanzierung und Skalierung</strong></h6>



<p>Das EIC verwaltet 10 Milliarden Euro (2019–2027) für Zuschüsse und Eigenkapitalbeteiligungen an über 250 Unternehmen. Es kooperiert mit nationalen Banken und vergibt künftig auch größere Finanzierungsrunden (bis zu 30 Millionen Euro).</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Bewerbungsprozess</strong></h6>



<p>Der Prozess ist vergleichbar mit privatem Venture Capital: kurze Video-Pitches, Präsentationen und detaillierte Geschäftspläne. Etwa die Hälfte der Anträge wird ohne Berater eingereicht.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Europas Innovationslandschaft</strong></h6>



<p>Innovation ist über Europa verteilt: von Paris bis Kopenhagen. Die Region südwestlich von Paris ist der grösste europäische Innovationscluster, macht aber nur 6 Prozent des EIC-Portfolios aus.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Die Unicorn-Herausforderung</strong></h6>



<p>Europa hat weniger Unicorns als USA und China. Das EIC sieht 10–15 potenzielle Unicorns im Portfolio, kämpft aber mit fehlenden grossen Finanzierungsrunden. «Golden Shares» sollen Patente in Europa halten.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Institutionelles Kapital anziehen</strong></h6>



<p>Zwei Strategien: ein Netzwerk bestehender Investoren stärken und institutionelle Anleger wie Pensionskassen gewinnen, um europäische Innovation besser zu finanzieren.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Regulierung: Bürde oder Vorteil?</strong></h6>



<p>Strenge europäische Regulierung schützt Bürgerrechte und ist besonders bei medizinischer KI wichtig. Sie betrifft nur wenige Unternehmen und kann als Wettbewerbsvorteil dienen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>KI und Produktivität</strong></h6>



<p>KI ersetzt viele mittlere Bürojobs, steigert aber vor allem die Produktivität, besonders im Gesundheitswesen, das durch die alternde Bevölkerung unter Druck steht.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen</strong></h6>



<p>Europa muss Dekarbonisierung und nachhaltige Ressourcennutzung beschleunigen. Politische Unterstützung und öffentliche Debatte sind entscheidend.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Kennzahlen (KPIs)</strong></h6>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Leverage Ratio:</strong>&nbsp;4,1 – jeder Euro zieht über vier Euro privates Kapital an</li>



<li><strong>Patentaktivität:</strong>&nbsp;Überdurchschnittlich bei geförderten Firmen</li>



<li><strong>Arbeitsplätze:</strong>&nbsp;Rund 40.000 durch EIC-Unternehmen geschaffen</li>
</ul>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ausblick</strong></h6>



<p>Scheffer will mit dem EIC ein nachhaltiges Innovationsfundament schaffen und neue Finanzierungsmodelle etablieren, um mehr privates Kapital in industrielle Innovation zu lenken.</p>



<p>Europas Deep-Tech-Initiative ist ein mutiger Schritt, um Forschung in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg zu verwandeln. Der Erfolg hängt von Zusammenarbeit, kluger Regulierung und Kapitalmobilisierung ab.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Lesen und sehen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/obdachlos-aus-freien-stuecken-begegnung-lars/">Obdachlos aus freien Stücken – Eine unerwartete Begegnung auf den Kanarischen Inseln</a></p>
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					<![CDATA[Europas 10-Milliarden-Euro-Wette auf Deep Tech: Michiel Scheffer, Präsident des EIC im Interview.]]>
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		<title>Obdachlos aus freien Stücken – Eine unerwartete Begegnung auf den Kanarischen Inseln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Währung]]></category>
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					<description><![CDATA[Während den Sommerferien, so auch heute, gehen auch die Podcasts von thebrokernews in den Urlaub. An ihrer Stelle zeigen wir interessante Video-Interviews und Podcasts von unserem Partner, The INGAGE Institute. Heute mit den beiden Lars. Es war ein Bilderbuchsamstag vor ungefähr 15 Jahren auf den Kanarischen Inseln, einer dieser Tage, die zum Nachdenken und zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Obdachlos aus freien Stücken: Eine zufällige Begegnung. V.l.n.r.: Pat, Lars (der Sänger), Phil, Lars (der obdachlose Künstler). </span></div>



<p><strong>Während den Sommerferien, so auch heute, gehen auch die Podcasts von thebrokernews in den Urlaub. An ihrer Stelle zeigen wir interessante Video-Interviews und Podcasts von unserem Partner, The INGAGE Institute. Heute mit den beiden Lars</strong>.</p>



<p>Es war ein Bilderbuchsamstag vor ungefähr 15 Jahren auf den Kanarischen Inseln, einer dieser Tage, die zum Nachdenken und zu zufälligen Begegnungen einladen. Für Phil und Pat, zwei Brüder und Gründer von <a href="https://ingage.institute/" target="_blank" rel="noopener">The INGAGE Institute</a>, war es auch ein Tag, der ihre Sicht auf Kunst, Reichtum und die Vorstellung von Heimat infrage stellte.</p>



<p>Während einer Wanderung auf einem malerischen Pfad kamen die Brüder mit einem leise sprechenden Mann ins Gespräch, der sich einfach als Lars vorstellte. Freundlich und offen erklärte Lars, dass er ein Künstler aus Dänemark sei und obdachlos: Nicht aus Unglück, sondern aus freien Stücken.</p>



<p>Diese einfache Enthüllung liess Phil und Pat innehalten.</p>



<p>«Sie sind freiwillig obdachlos?», fragte Phil.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Lars Kraemmer and Lars H.U.G. talks about ArtMoney" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/IUIQ-LXZq28?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">From left to right: Phil, Lars the homeless, and Lars the singer.</figcaption></figure>



<p>Lars erklärte, dass er auf die Kanarischen Inseln gekommen sei, um Armut und Einfachheit zu erforschen, aber nicht als Absturz, sondern als philosophische und künstlerische Entscheidung. Er wollte ohne die Fesseln des Konsums leben, erfahren, was es bedeutet, weniger zu haben, und dabei vielleicht mehr zu gewinnen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Art Money: Kunstwerke als alternative Währung</strong></h6>



<p><a href="https://www.artmoneyart.com/history?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><u>Lars</u></a> (Christian Kræmmer) war nicht irgendein Künstler. Er war 1997 Gründer von <a href="https://artmoneynord.wordpress.com/what-is-artmoney/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><em><u>Art Money</u></em></a>, einer kreativen Lösung für die prekäre finanzielle Lage vieler Künstler. Das Konzept besteht darin, dass Künstler einzigartige Kunstwerke im Format 12 x 18 cm schaffen, die als alternative Währung dienen und in teilnehmenden Geschäften gekauft, getauscht oder als Zahlungsmittel verwendet werden können. Damit kritisieren sie traditionelle Währungssysteme und erforschen das Wesen von Wert.</p>



<p>Im Jahr 2024 ging die Leitung von <em>Art Money</em> an die Künstlerin Catrine Holte über, wobei Lars eine Minderheitsbeteiligung behielt. Das Projekt zielt nun darauf ab, aufstrebende Künstler zu unterstützen und gleichzeitig ihre Mission als kreative Initiative für künstlerische Währung fortzusetzen, bei der kleine, postkartengrosse Zeichnungen produziert werden, die «Geld» genannt werden. Diese Stücke fungieren als eine Form von alternativer Währung und stellen traditionelle Vorstellungen von Wert und Tausch in Frage. Sein Projekt entwickelte sich zu einer Bewegung, die er provokativ «Art Bank» nannte, bis rechtliche Probleme ihn zwangen, den Namen zu überdenken. Offenbar kann die Bezeichnung «Bank» rechtliche Probleme aufwerfen, selbst wenn es sich eindeutig um Kunst handelt.</p>



<p><em>Art Money</em> hat sich zu einer weltweiten Kunstwährung entwickelt, die in über 70 Ländern akzeptiert und sogar von einigen offiziellen Einzelhändlern in Dänemark (z.B. dem Ibsen Hotel in Kopenhagen) anerkannt wird.</p>



<p>Phil und Pat, deren journalistische Arbeit bei INGAGE sich um Themen wie Bankwesen, Versicherungen und Risiken dreht, waren fasziniert. Der allgemeine Ratschlag von Freunden und Bekannten jedoch lautete, eine solche Geschichte zu ignorieren: «Niemand interessiert sich für einen Obdachlosen», sagten ihm die Leute. Aber das bestärkte die Brüder nur in ihrer Überzeugung, Lars’ Stimme zu verbreiten. Hier war jemand, der ausserhalb des Systems lebte und sich dennoch intensiv mit den rigiden Institutionen der Gesellschaft, Geld und Wert, auseinandersetzte.</p>



<p>Während ihres Gesprächs brachte Phil sogar die Idee auf, Lars&#8216; Kunst in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Non-Fungible_Token" target="_blank" rel="noopener">NFTs</a> zu verwandeln, um jemandem, der auf der Strasse lebt, eine neue Einnahmequelle zu verschaffen. Aber wie sich herausstellte, war Lars&#8216; Welt noch vernetzter, als es zunächst schien. Einer der Milliardäre Dänemarks und Gründer einer grossen Bank stand mit Lars in Kontakt, wodurch die Grenzen zwischen Armut und Privilegien, Aussenseiter und Insider verschwammen.</p>



<p>Die Geschichte nahm eine weitere Wendung, als sie sich alle in einem Café in Las Palmas trafen. Lars hatte einen Freund mitgebracht, der ebenfalls Lars hiess und der sich als Musiker vorstellte. Ohne Vorwarnung holte er eine Gitarre hervor und begann zu singen. Der Moment war elektrisierend. Phil und Pat waren überwältigt von der Schönheit des Songs und der Intimität der Darbietung.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Dann kam die Überraschung</strong></h6>



<p>Es war das erste Mal, dass <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Lars_H.U.G." target="_blank" rel="noopener"><u>Lars H.U.G.</u></a> – der Sänger – diesen Song jemandem vorgespielt hatte. Was die Brüder in diesem Moment nicht wussten, war, dass Lars H.U.G. einer der angesehensten Musiker Dänemarks ist. Er ist sogar so verehrt, dass der dänische König persönlich um Erlaubnis bat, einen seiner Songs bei der Hochzeit des Prinzen singen zu dürfen.</p>



<p>Von einer ungezwungenen Wanderung zu einem philosophischen Austausch, von Gesprächen über Kunst und Geld zu einem privaten Konzert mit einer nationalen Ikone – der Tag verlief wie im Bilderbuch. Und alles begann mit einem Mann, der sich nicht aus Verzweiflung, sondern aus künstlerischer Rebellion dafür entschied, obdachlos zu sein.</p>



<p>Manchmal kommen die bedeutungsvollsten Geschichten aus den Randbereichen, wo Künstler, Wanderer und Visionäre uns herausfordern, das Leben nicht als Wettlauf um Anhäufung zu betrachten, sondern als Experiment in Einfachheit, Verbundenheit und kreativem Risiko.</p>



<p>Und genau das zeigt das Video, das Sie gleich sehen werden.</p>



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<iframe loading="lazy" title="Lars H.U.G. - &quot;A World Without Us&quot; - His latest song in Exclusivity! :-)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/qdebz_j7q_I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p></p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Hören und lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/richard-simcott-the-superman-of-learning/"><u>Richard Simcott: The Superman of Learning</u></a></p>
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		<title>Richard Simcott: The Superman of Learning</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 02:01:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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		<category><![CDATA[The INGAGE Institute]]></category>
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					<description><![CDATA[Während den Sommerferien gehen auch die Podcasts von thebrokernews in den Urlaub. An ihre Stelle zeigen wir interessante Video-Interviews und Podcasts von unserem Partner, The INGAGE Institute. Heute mit dem Sprachberater Richard Simcott. Als Sprachberater bei&#160;The Social Element&#160;entwickelt&#160;Richard Simcott&#160;mehrsprachige und multikulturelle Strategien für Social-Media-Projekte und stellt dabei sprachliche und kulturelle Korrektheit sicher. Er bewertet Sprachkenntnisse, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Richard Simcott: The Superman of Learning.</span></div>



<p><strong>Während den Sommerferien gehen auch die Podcasts von thebrokernews in den Urlaub. An ihre Stelle zeigen wir interessante Video-Interviews und Podcasts von unserem Partner, The INGAGE Institute. Heute mit dem Sprachberater Richard Simcott.</strong></p>



<p>Als Sprachberater bei&nbsp;<a href="https://thesocialelement.agency/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Social Element</a>&nbsp;entwickelt&nbsp;<a href="https://www.linkedin.com/in/richard-simcott/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Richard Simcott</a>&nbsp;mehrsprachige und multikulturelle Strategien für Social-Media-Projekte und stellt dabei sprachliche und kulturelle Korrektheit sicher. Er bewertet Sprachkenntnisse, berät bei multinationalen Pitches und hilft bei der Erstellung kulturell nuancierter Inhalte, die weltweit Anklang finden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="The Superman of Learning - Interview with Richard Simcott" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/W2-ubLYmRSU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Der Brite hat 50 Sprachen studiert und erzählt in diesem Interview, wie er die Sprachen auswählt, die er studiert. Sie erfahren auch, wie man beispielsweise Estnisch in 30 Tagen lernt, wie man KI zum Erlernen einer Sprache nutzen kann.</p>



<p>Erst 2022/23 studierte Richard Simcott jüdische Sprachen und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt auf seltenen jüdischen Sprachen, darunter Ladino, Haketia, Karaim und Kivruli an der Universität Oxford. Unter den erlernten Sprachen sind auch Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch</p>



<p>Simcott leitet vielfältige Teams, unterstützt die Personalabteilung bei der mehrsprachigen Personalbeschaffung und bewertet Entscheidungen zur Qualitätssicherung, um Inklusion und Engagement zu fördern. Sein Ansatz verbindet Zusammenarbeit und kulturelle Intelligenz, um Kommunikationslücken in einer vernetzten Welt zu überbrücken.</p>



<p>Binci Heeb</p>



<p>Hören, sehen und lesen Sie auch:&nbsp;<a href="https://www.thebrokernews.ch/als-spion-in-nordkorea-mit-ulrich-larsen/">Als Spion in Nordkorea – Exklusivinterview mit Ulrich Larsen</a></p>
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					<![CDATA[Richard Simcott - Hero pic]]>
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